#25 Europas erfolgreichster Verkaufstrainer – Dirk Kreuter!
Shownotes
Mit 23 Jahren steckte er jeden Pfennig in seine Triathlon-Karriere und schlief in seinem Auto – mehr Geld hatte er nicht. Heute macht Dirk Kreuter zweistellige Millionenumsätze als Verkaufstrainer. In diesem Podcast spricht er über seinen Gamechanger. Er erklärt, was Erfolg mit Atmen zu tun hat, redet über Geschlechterfragen und verrät unzählige Hacks, von denen jeder Selbstständige profitiert. So viel sei verraten: Du definierst den Standard! Was er damit meint? Hör rein!
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Transkript anzeigen
00:00:06: Willkommen zu The Art of Business.
00:00:09: Alchemy, dein Podcast rund um Strategie und Mindset!
00:00:12: Mein Name ist Verena ich bin heute dein Host und ich sitze gerade im wunderschönen Dubai in einem Podcaststudio und habe heute einen ganz besonderen Gast nämlich den Dirk Kräuter.
00:00:25: Danke, dass wir das heute machen.
00:00:26: Sehr gerne!
00:00:27: Schön, dass ich heute hier sein darf und ich werde dich heute ein bisschen interviewen mal gucken was sich aus dir rauskitzeln kann und für unsere Zuhörerinnen vielleicht spannend zu wissen woher kenne ich Dirk?
00:00:39: Seit wann kenne Ich
00:00:40: Dirk?!
00:00:41: Alle wissen meine Selbstständigkeit ist noch sehr jung.
00:00:44: Ich bin erst seit drei Jahren selbstständig und Dirk war tatsächlich einer meiner ersten Mentoren im Bereich Verkauf.
00:00:52: Also ich habe von Dir sehr, sehr viel zum Thema Verkaufen gelernt.
00:00:56: Ich hab gelernt wie man verkauft oder wie man auch Taf verkauft und wie man als Frau verkauft.
00:01:01: Und ja dafür bin ich sehr dankbar!
00:01:03: Du begleitest mich eigentlich ab Tag eins meiner Selbstständigkeit.
00:01:07: Drum ist das besonders cool heute hier mit dir zu sitzen.
00:01:09: also ich würde sagen let's go.
00:01:12: Ich habe ein paar Fragen mitgebracht und Frage Nummer eins ist sicher sehr, sehr spannend für unsere Zuhörerinnen.
00:01:18: Was war denn damals der Grund dafür, dass du dich selbstständig gemacht hast?
00:01:22: Wann war das auch genau?
00:01:23: Und ja wie bist du zur Selbstständigkeit und später auch zum Unternehmertum gekommen?
00:01:31: Sehr spannende Geschichte!
00:01:31: Also Rena wir legen los... Das mit den drei Jahren wusste ich gar nicht und einer der ersten Business Mentoren freut mich sehr.
00:01:41: Die meisten denken immer, man muss ein Mentor so eins zu eins haben.
00:01:43: Aber man kann ja auch einen Mentor auf die Distanz haben.
00:01:47: Es gibt Leute an denen ich mich orientiere, die hab' ich noch nie persönlich getroffen und will das auch nicht.
00:01:55: Ist nämlich ganz spannend!
00:01:56: Du hast im Kopf ein Bild von dieser Person ... Und wenn du die Person live kennenlernst... Man sagt never meet your idol weil dieser Mensch kann überhaupt nicht deinen Erwartungen entsprechen und du bist immer enttäuschter.
00:02:12: Kenne
00:02:12: ich von Dates?
00:02:13: Ja, ja okay!
00:02:15: Von Dates.
00:02:17: Aber ich glaube da gibt es mehr Männer die diese Erfahrung machen weil die Mädelzeit schöne Filter haben als Frauen.
00:02:24: aber das ist ein anderes Thema so.
00:02:25: Anderer Podcast jährlich.
00:02:26: Genau
00:02:26: anderer Podcast.
00:02:27: Können wir gerne mal machen habe ich hier ein paar schöne Sachen zu tun.
00:02:34: Ich hab nur Berufsausbildung gemacht, großen Außenhandelskaufmann.
00:02:37: Und ich war in dieser Phase Leistungssportler, nämlich Trierkleid, Schwimmenradfahren laufen ... Das war Ende der Achtzigerjahre und dann kam der Sommer neunzig.
00:02:54: Für mich war klar nach der Lehre, ich werde Triathlon-Profi.
00:02:57: Ich hatte auch jemanden, der mich mit Material unterstützte.
00:03:04: Also, los geht's.
00:03:05: Ich war damals sehr jung und Triathlet hat so seine höchste Leistungsstufe mit sieben zwanzig bis dreißig Jahren und ich war... ...dreinzwanzig.
00:03:14: also da war genug Potenzial da!
00:03:17: Ich war schon mal bei einer Weltmeisterschaft gesamt Platz sechszig und ähm.. Bei den Deutschen war ich Platz elf.
00:03:25: also da bar durchaus wenn man so sagen will talenter Ja dann leere zu Ende Ich werde Profi.
00:03:34: Das hat genau drei Monate gedauert, und dann hat der Finanzspondensort den Hahn abgedreht.
00:03:39: Nicht wegen mir, sondern weil er finanzielle Probleme hatte und ihm musste Geld sparen und ich hab nichts mehr bekommen.
00:03:45: Und dann kam die Mäuse mit der weißen Fahne aus dem Kühlschrank.
00:03:48: Damals hat mich meine Freundin finanziert ein bisschen.
00:03:52: Die hat die Wohnung bezahlt, die hatte ein Auto ... Ich hatte nichts!
00:03:56: Also ich war finanziell komplett blank.
00:04:00: Ich hab wirklich von Überweisung zu Überweisungen gelebt.
00:04:03: Wie alt warst du da?
00:04:04: – Dreiundzwanzig.
00:04:06: Geld war, zu dem Zeitpunkt überhaupt keine Priorität in meinem Leben.
00:04:12: Es war dir nicht wichtig?
00:04:12: – Das war völlig unwichtig!
00:04:14: Für mich war es wichtig, dass ich die zehn Kilometer immer schneller laufe und geiles Fahrrad habe und beim Schwimmen immer schneller werde.
00:04:26: Der größte Teil des Geldes ging drauf für Material Wettkampf, Startgelder und Reisespesen.
00:04:37: Ich hatte ... Mir ging's um nix!
00:04:39: Ich hab im Auto gepennt und das war überhaupt kein Thema.
00:04:44: Ich war komplett in meinem Triathlon-Sport drin und wollte da wirklich Großes erreichen.
00:04:48: Aber auch schön?
00:04:50: Ja ja super also.
00:04:51: es ist aber mehrfach in meinem Leben.
00:04:53: das was dann Priorität hat steht ganz vorne und den Rest blende ich aus.
00:04:57: Und das ist so krass, weil ich habe mich ja so oft gefragt... Also du bist ja so eine Maschine auch.
00:05:01: Ich kenne dich von den Seminaren tagelang, Gas geben wirklich hundertfünfzig Prozent und ich hab mich so oft aufgefragt.
00:05:07: Ich hab dich hier auch schon mal gefragt wie schaffst du das?
00:05:09: Aber jetzt ist mir das klar kommt aus dem Leistungssport also wie ein Rennpferd, dass halt läuft bis das Ziel erreicht ist.
00:05:17: Leistungssport ist ne super Charakterschule!
00:05:21: Und ich hab beim Triathlon gelernt Du hörst nicht auf wenn du müde bist.
00:05:26: Du hörste auch wenn du im Ziel bist.
00:05:28: So und ich habe über hundert Rennen gemacht in meiner Karriere.
00:05:32: Ich hab ein einziges aufgegeben wegen Unterkühlung, das war damals die Mittelstrecken-Deutsche Meisterschaft in Kiel.
00:05:40: da war vierzehn Grad Wassertemperatur danach war ich durch also zweieinhalb Kilometer.
00:05:45: in vierzehnt Grad war ich erledigt, da war nix Genau!
00:05:51: Und dass ist...ich sage meinem Körper wann er Mühde sein darf und nicht umgekehrt.
00:05:58: Und deswegen, ich kann mehrere Tage Seminar machen und Vorträge auf der Bühne
00:06:02: usw.,
00:06:04: das gibt es nicht.
00:06:05: Es gibt kein Mühd.
00:06:06: Das ist müde is ein Mindset.
00:06:08: Müde is ne Entscheidung.
00:06:10: Gibt's bei mir nicht.
00:06:11: Punkt!
00:06:14: Drei Monate triathlon?
00:06:15: Kein Geld
00:06:16: mehr?!
00:06:17: Ich wollte auch nicht die ganze Zeit meiner Freundin auf der Tasche liegen.
00:06:21: Mist, mist, misst keine Perspektive wo Geld herkommen könnte.
00:06:24: Und dann höre ich von meinem Materialsponsor, dass er einen Außendienstmitarbeiter sucht.
00:06:31: Das war damals die Firma Triesport in Dortmund – Pingo Makdushevski war der Chef und die hatten das geilste Zeug für Trierleben!
00:06:41: Das war wie der Candy Shop für kleine Kinder Unglaublich.
00:06:46: Neoprenanzüge, Lenkersysteme, Laufradsysteme... Später hatten sie Fahrräder!
00:06:52: Sie hatten Schwimmbrillen und Girohelme.
00:06:56: Paradise!
00:06:57: Der hat das alles importiert.
00:06:58: Das war Wahnsinn.
00:07:00: Und dann?
00:07:01: Ja Dirk du könntest bei uns arbeiten.
00:07:03: Außendienst Hamburg und Berlin also Norddeutschland und Berlin alte Postleitzahlen.
00:07:09: eins und zwei als angestellter Reisender.
00:07:12: So ich hatte eine kaufmenschere Ausbildung.
00:07:15: Ich habe meinen Sport geliebt, ich kannte alle Produkte in und auswendig.
00:07:20: Also kann ich das ja machen!
00:07:21: Und
00:07:22: auch eine hohe Identifikation von den Dingen?
00:07:24: Ja
00:07:25: also wenn jemand nicht gekauft hat, dann hab' ich das persönlich genommen.
00:07:28: Wenn jemand meine Produkte schlecht geredet hat, da hab'n ich das persönlich genommen.
00:07:31: Unglaublich!
00:07:31: Und... ...ich brauchte halt Geld Das passte gut.
00:07:35: Dann hab'e ich da angefangen für zwei tausend... ...das war ja noch.
00:07:39: War das schon ein Euro?
00:07:40: Ich glaub', dass war noch D-Mark Zweitausend Mark plus irgendwie einen bis zwei Prozent Provision bei den Umsätzen.
00:07:49: Ich habe dann eine Opelkadett-Kombi bekommen und hab losgelegt, und nach zwei Wochen ist es ein sehr schöner Anekdote.
00:07:58: Nach zwei Wochen gibt es das Sommerfest.
00:08:01: Und beim Sommerfest von Pingo und seiner Familie sind wir dort alle eingeladen, alle Mitarbeiter sitze ich an einem Tisch wie hier draußen und mir gegenüber sitzen zwei Handelsvertreter.
00:08:14: Es gab zwei angestellte Reisende und es gab dann eine Handvollhandelsvertreter.
00:08:18: Und das waren Ralf und Jürgen.
00:08:21: Jürgengebiet siebenundacht, die stärksten Gebiete.
00:08:24: Ralf-Gebiet vierundfünf, Nordrömiesswahlen.
00:08:28: Dann sagt der eine zum anderen ... Ich hab fünfzwanzig gehabt letzten Monat und du?
00:08:34: Ja ich auch!
00:08:36: So... Ich habe null Draht zu Geld gehabt.
00:08:38: Null!
00:08:40: Und ich hab dann gefragt, fünfundzwanzigt
00:08:41: was?!
00:08:42: Fünfund zwanzigtausend Mark Ich sag, in einem Monat.
00:08:47: Fünfundzwanzigtausend!
00:08:48: Nur mit Treesport.
00:08:50: und die hatten noch andere Vertretungen.
00:08:52: Ja... Und das war der Game-Changer.
00:08:55: Das war der Moment, in dem Geld einen Stellenwert eine Priorität in meinem Leben bekommen hat.
00:09:03: Weil die Summe so unvorstellbar war.
00:09:05: Davor hab ich in der Lehre siebenhundert Mark verdient dann in den drei Monaten im Sommer gar nix und auf einmal hatte ich zweitausend Mark plus irgendwie ein paar prozente.
00:09:16: und die reden über fünfundzwanzig.
00:09:18: im monat
00:09:19: war das unerreichbar für dich
00:09:21: völlig unerreicht und es war so weit weg.
00:09:24: ja ok dann in dieser situation habe ich dann gesagt ja ich würde auch gerne handelsvertreter werden aber pingo möchte als ablöse für das gebiet fünfzig tausend haben.
00:09:37: die hab ich ja nicht.
00:09:38: also fünfzigtausend war für mich lichtjahre entfernt.
00:09:42: Deswegen, ich mach hier mal zwei Jahre, gebe ich Gas.
00:09:44: Dann spar' ich ein bisschen und dann geh' ich noch mal zu Pingo und frag', ob ich das Gebiet kaufen
00:09:47: kann.".
00:09:48: Also das war schon so in deinem Kopf?
00:09:50: Das ist ... In dem Moment entstanden!
00:09:52: Und am Nachbar-Tisch saß Moni Pingos Frau.
00:09:56: Die hat das ganze Thema Finanzen gemacht bei Treesport.
00:10:01: Und am Montagmorgen, es war Samstag, montagmorgens wurde ich reingebeten ins Büro.
00:10:06: Moni, Pingo, Dirk... Wir würden dir gerne anbieten Du wärst Handelsvertreter bei uns, wir datieren den Vertrag zurück auf den ersten achten glaube ich.
00:10:17: Erster Acht an Ninzeintneinzig.
00:10:20: du übernimmst den Leasing-Vertrag für den Wagen, du bekommst von uns Startgeld.
00:10:24: damals neuntausend Mark Startgeld.
00:10:26: Wir verrechnen das so lange mit der Pro wie bis dass es abbezahlt ist und du wirst Handelsvertreter zahlts nicht fürs Gebiet.
00:10:34: Und so bin ich selbstständig geworden.
00:10:36: Also es war dieser zweite Montag Im August, das war der Meeting.
00:10:45: Danach bin ich zum Gewerbeamt gefahren und hab mein Gewerber angemeldet.
00:10:48: Haben die was gesehen oder warum?
00:10:52: Na ja ... Das ist ein geiler Deal!
00:10:55: Du hast keine Kosten.
00:10:57: Und wenn er Provision macht, kriegt er was.
00:10:59: Wenn er keine, kriecht er nichts.
00:11:02: Ich war jung, hungrig, passte gut in das Team.
00:11:04: Die hatten keine Lust auf Fest.
00:11:06: angestellte Dien gelben Schein reinreichen Ja, und die haben was in mir gesehen.
00:11:10: Sonst hätten sie mir auch nicht das Geld
00:11:12: geliehen.".
00:11:12: Und das war der Moment... Also, die Frage ist ... War das geplant?
00:11:17: Nee!
00:11:17: Das war ein Zufall des Lebens, dass ich mich selbstständig gemacht habe oder selbstständigt gemacht wurde.
00:11:25: Das ist die Story dahinter.
00:11:27: Das is' Selbständigkeit.
00:11:29: Und das i's jetzt dreiunddreißig vier Jahre her.
00:11:32: Du hast auch nicht lang überlegt, oder?
00:11:34: Soll ich nicht?
00:11:35: Überhaupt nicht.
00:11:36: Ich war schon immer risikofreudig Schon immer, auch heute noch.
00:11:40: Und das war klar!
00:11:42: Ich hab ja kein Risiko gehabt – ich habe das Geld bekommen und ein Auto bekommen.
00:11:45: Ich kannte die Produkte, ich war schon zwei Wochen im Außendienst... Was
00:11:48: soll passieren?
00:11:49: ...
00:11:49: was soll
00:11:50: passieren?!
00:11:50: Nice!
00:11:51: Wie waren so die Umsätze deiner ersten Monate?
00:11:53: Kannst
00:11:55: du dich daran erinnern?
00:11:58: Der erste Jahr?
00:11:59: gibt es von mir so ein paar Social Media Videos wo ich sage wenn du unter hunderttausend Euro im Monat machst?
00:12:06: Äh, nicht im Monat.
00:12:07: Im Jahr machst du unter hunderttausend im Jahr machst.
00:12:11: Such dir einen Job!
00:12:12: Ich kann mich so gut daran erinnern... Das war eines der ersten Statements das ich von dir gesehen habe und ich bin nicht so abgefuckt damals.
00:12:18: Ja,
00:12:19: das sind die Kommentare auch.
00:12:20: Die sind alle abgefuckt.
00:12:21: aber ich halte dir nur den Spiegel vor.
00:12:23: bei aller Liebe wenn du hundert tausend Umsatz macht jetzt ziehst du mal deine Kosten ab, deine Krankenversicherung Deine Rentenversicherung, deine Steuern.
00:12:30: da bleibt doch nichts übrig Da kannst du unter Brücke schlafen Nicht mindestens hunderttausend im Jahr macht, sucht sich ein Job als Angestellter.
00:12:40: Komm zu mir in Vertrieb und ich mach ihn reich – easy!
00:12:43: Aber warum soll's der da schaffen?
00:12:45: Weil er dort das umfeld hat.
00:12:47: Das ist der Unterschied.
00:12:48: Die meisten die selbstständig sind, sind selbst und ständig.
00:12:52: Und das sind neunzig Prozent der Unternehmer in Deutschland.
00:12:57: Es gibt drei Komma drei Millionen registrierte Unternehmen in Deutschland.
00:13:01: Davon sind Neunzig prozent Unter einer Million.
00:13:04: Das ist für mich alles selbstständig im englischen Self-Employed, du bist selbst angestellt bei dir selber angestellt Du bist aber kein Unternehmer weil du nicht so denkst.
00:13:17: So.
00:13:17: und jetzt kommt die Antwort Im ersten Jahr hatte ich Hundertzehntausend.
00:13:23: Also wenn einer dann schreibt da drunter ja direkt du hast auch mal Kleinen angefangen Ja aber sorry unter hunderttausend habe ich nicht angefangen in den letzten vierunddreißig Jahren nicht unter hunderttausend.
00:13:34: Und jetzt haben wir, wir machen manchmal einen Wochenende eine Million.
00:13:38: Manchmal machen wir einem Tag ne Millionen Umsatz.
00:13:41: Aber damals im Jahr nineteen-neunzig mit oder neunzehn-einem Neunzig dann hundertzehntausend im ersten Jahr?
00:13:47: Ich meine das wusstest du ja nicht, oder?
00:13:48: Nein!
00:13:49: Ach, no way!
00:13:50: Halt getrieben und einfach gemacht und vermutlich zwentifuelsalven Gas gegeben.
00:13:55: Nee, ich war gar nicht so fleißig.
00:13:57: Ich bin heute fleißiger als damals.
00:13:59: Damals war ich noch auf der Sportrille.
00:14:02: Der Sport hatte oberste Priorität und dann kamen die Job.
00:14:06: Aber an diesem Abend mit den ... Nächstes Jahr habe ich im Sommer einen ... Und das lief auch langsam los!
00:14:20: Also, der erste Monat waren dreieinhalb Tausend Euro oder wie auch immer ... Und dann kam das Frühjahr und ich war in der Sportartikelbranche, es ist Saisongeschäft.
00:14:33: Das Frühjahr ist immer das Stärkste.
00:14:35: Und dann ... Ich glaube im Mai oder Juni kamen da den Schäck.
00:14:40: Richtig Schäcke, richtig Papier!
00:14:44: Die Abrechnung.
00:14:45: und dann kommt der Schäcke oben mit einer Büroklammer dran.
00:14:47: und so habe ich das bekommen.
00:14:49: Dann war ich tief befriedigt.
00:14:52: Wie war das für dich auch eine Summe als junger Mensch?
00:14:55: Mega!
00:14:56: Da hat sich ja etwas in meinem Kopf getan.
00:14:58: Ich hab mir einen Terminkalender gekauft, ich habe mich gefühlt wie ein Millionen-Unternehmer!
00:15:09: Ich war so stolz wie Bolle... ...ich bin auf Business-Events gegangen und hab gedacht, boah ich bin hier einer der geilsten.
00:15:18: So es war schön, also heute rückblickend schmunzelig aber damals das war cool.
00:15:24: Gab's damals schon sowas wie Mentoren?
00:15:27: Ja, gab es schon – das waren die Kollegen.
00:15:31: Das ist eine schöne Geschichte!
00:15:35: Im Sport habe ich gelernt Modeling of Excellence.
00:15:39: Als Triathlet war ich beim Schwimmtraining der Schwimmer und ich habe geguckt wie die Schwimmer schwimmen?
00:15:45: Und wie trainieren sie.
00:15:46: und ich hab die Muster übernommen.
00:15:47: Beim Radfahren war ich bei den Straßenradfahrern und bin mit denen unterwegs gewesen, hab geguckt wie trainieren die?
00:15:53: Und bei den Läufern war ich mit den Marathonläufen unterwegs.
00:15:56: Ich habe immer von den Einzeldisziplinen mir abgeguckt wie machen wir das.
00:16:00: Das dann auf den Triathlon adaptiert.
00:16:03: Und das gleiche Muster mache ich mein Leben lang unbewusst auch... ...ich bin zu meinen Kollegen gegangen im Außendienst und hab gesagt Jürgen erzähl mal!
00:16:12: Wie machst du das bei dem Produkt?
00:16:14: Ralf Du hast davon jetzt nur die meisten verkauft, wie geht
00:16:17: das?!
00:16:18: Im ersten Jahr Erzählen die dir alles, weil du bist ja Rookie.
00:16:22: Du bist der Jüngste?
00:16:24: Du machst keine Umsätze, du hast ein Scheißgebiet ... Keine Gefahr!
00:16:28: Und als dann auch so'n Fünfundzwanziger kam, als auf den Rennlisten bei bestimmten Produkten mein Name auftauchte und ich gehe hin und sage sag mal wie macht ihr das?
00:16:42: Das musst du selber rausfinden.
00:16:43: Ja geil, ja.
00:16:44: Dann war dicht.
00:16:45: So... Das ist dann immer wenn du Rookie bist, unterstützen nicht alle?
00:16:52: Das sehen wir an den Rocky-Filmen.
00:16:54: Solange Rocky Underdog ist, feiern wir das.
00:16:57: Wenn Rocky dann aber irgendwie Profi ist, mögen wir ihn nicht mehr so.
00:17:01: Wir lieben die Underdogs und nicht die Profis.
00:17:04: Denkst du es heute auch so?
00:17:05: Ja klar!
00:17:06: Es ist ein Muster in der westlichen Welt.
00:17:10: Spannend.
00:17:11: Okay, wenn wir zu zweit sind, wann kam dann die erste Million Jahresumsatz?
00:17:16: und was hast du auch geändert?
00:17:17: Also wie bist du hingekommen?
00:17:21: Weil jetzt sind wir schon bei den neunzig Prozent oder noch bei der Neunzig-Prozent.
00:17:23: Wie kommen wir jetzt zu den zehn Prozent?
00:17:27: Die erste Million weiß ich gar nicht mehr!
00:17:31: Ich kann dir sagen, dass wir das erste Mal zwei Millionen gemacht haben.
00:17:35: Und das war... ...zwei Tausend Drei Zehn Das ist... ...dreiundzwanzig Jahre später haben wir die zwei Millionen.
00:17:43: Ich würde sagen, davor habe ich fünf, sechs Jahre lang die Million gemacht.
00:17:48: Aber ich habe diese... Nehmen wir nur diese dreiundzwanzeig Jahre!
00:17:54: Ich habe ein sehr limitierendes heute würd' ich sagen dämliches Mindset gehabt.
00:18:02: Okay.
00:18:03: Ich hab so klein gedacht.
00:18:05: Im Sport habe ich groß gedacht.
00:18:07: Aber im Business habe ich klein gedacht?
00:18:11: dass falsche Umfeld gehabt, definitiv Leute die auch klein gedacht haben.
00:18:15: Ich hab damals in Lüdenscheid gewohnt... Wo?
00:18:19: ...Lüdenscheid!
00:18:20: Lüdensscheid ist jetzt südlich von Dortmund im Sauerland.
00:18:23: landschaftlich super zum Sport machen.
00:18:25: perfekt aber für Business nicht unbedingt inspirierend.
00:18:29: Jetzt
00:18:29: nicht Dubai, ne?
00:18:30: Nicht Dubai, nein.
00:18:32: Also ich war klein, ich habe klein gedacht, ich war einem kleinen Umfeld.
00:18:40: Warst du
00:18:45: zufrieden?
00:18:45: Nee, das Wort Zufrieden ist selten bei mir.
00:18:49: Es gibt mal zufriedene Momente aber du wirst auch heute bei mir kein Zufreden finde
00:18:54: ich.
00:18:54: Was wäre das Gegenteil von Zufryden getrieben?
00:18:56: Unzufrieden?
00:18:58: Ne, unzufriede ist so negativ on fire.
00:19:04: und dann gibts noch ein anderes Wort was da passt kompetitiv beim Sport.
00:19:11: Du bist auf der Schwimmbahn mit den anderen Schwimmern Und dann zieht dieses vierzehnjährige Mädchen an dir vorbei.
00:19:17: So passiert?
00:19:19: Ja, natürlich!
00:19:19: Klar.
00:19:20: also du bist als Triathlet.
00:19:22: mit Anfang zwanzig schwimmst du auf dem Niveau von dreizehn-vierzehn jährigen Mädchen und wenn ich da mich angemeldet habe in einem Schwimmpverein haben die mich auch auf die Bahn geschickt.
00:19:31: So ja du schwimmste... Du schwimmtest da und dann musst du schon feiten.
00:19:36: so und wenn sie dann vorbeischwimmt dann sagst du alles klar.
00:19:39: nächste Wende Hab ich dich wieder.
00:19:42: Das ist in meinem Naturell drin, das ist den Knopf, den musst du drücken und ... Ich realisiere Energie die vorher nicht da war.
00:19:52: Denkst du jeder hat diesen Knopf?
00:19:53: Nein.
00:19:53: Schade!
00:19:54: Das wäre
00:19:54: so.
00:19:55: der nächste
00:19:56: Frage.
00:19:56: Wo ist dieser Knopf her?
00:19:58: Du kannst bei vielen... Nein, das isst so nicht.
00:20:02: Das isst ein Stück Persönlichkeitsstruktur.
00:20:05: Ja.
00:20:07: Du kannst viel ändern aber dass es dann in so eine Region reingeht, in der ich unterwegs bin.
00:20:16: Da muss jemand schon Voraussetzung mitbringen?
00:20:18: Also wir sind uns einig die hunderttausend jeder, schafft auch jeder...
00:20:21: Bitte ab dem ersten Jahr hundert tausend sonst lass dich anstehen!
00:20:24: Aber so dieses Fern wo du jetzt unterwegs bist da ist dann eine Persönlichkeitsfrage oder eine Typfrage.
00:20:30: Ja definitiv.
00:20:31: Das ist eine Typfrage aber das ist auch das Einzige.
00:20:36: also das nochmal ganz wichtig.
00:20:37: es ist hat nichts mit dem Alter zu tun.
00:20:40: Ich hätte mit dreißig auch das erreichen können, was ich heute habe.
00:20:45: Also ich hätte alles viel schneller erreichen können wenn ich das gewusst hätte, was sich heute weiß.
00:20:50: So also es ist keine Altersfrage Es gibt kein zu jung oder zu alt.
00:20:55: Das zweite ist...es gibt keine Geschlechterfrage.
00:20:58: Das ist völliger Bullshit.
00:21:00: Die Frauen...das hört sie jetzt hart an Aber ich hab noch nie mein Geschlecht als Ausrede genommen.
00:21:07: Tun dir das die Frau?
00:21:08: Ja viele
00:21:09: Okay
00:21:10: Viele.
00:21:11: Ich seh schon, wie die jetzt zu Hause sitzen und mit den Augen rollen.
00:21:14: Dass das ein Mann jetzt sagt?
00:21:15: Aber
00:21:15: es ist so... Sorry!
00:21:18: Das isst so.
00:21:20: Du hast kein Mann der es nicht auf die Kette kriegt und sagt ja ich krieg's nicht hin weil ich ein Mann bin aber bei Frauen von zehn Frauen neun.
00:21:27: Okay
00:21:28: Ich krieg sie auf die Reihe weil ich bin eine Frau.
00:21:29: okay was einen Unterschied.
00:21:32: Es gibt Dinge die bei Frauen anders sind aber die sind antrainierte Glaubenssätze So dieses.
00:21:41: Wir springen in den Themen, aber ich erlebe ganz oft mit meinen Kunden und vor allem mit dem Kunden, mit denen ich sehr eng arbeite.
00:21:51: Dass sie sagen das geht nicht oder dass es so viel ist oder zu wenig.
00:21:55: Und ich frage dann immer wer definiert den Standard?
00:21:59: Wer definiert?
00:22:00: Und bei ganz vielen Frauen, sie wollen den Standard entsprechen.
00:22:04: Sie wollen eine gute Mutter sein, zwei Kinder haben und das Zuhause-Haushalt gut läuft.
00:22:11: Aber auch Geld verdienen oder Karriere machen.
00:22:13: Sie möchten in Social Media gut aussehen, Anerkennung bekommen.
00:22:16: Sie wollten einen geilen Typen haben aber trotzdem, dass die Männer hinterhergucken usw.
00:22:21: Also ja kann ich alles nicht schreiben?
00:22:23: Ja, so ... Aber wer definiert den Standard?
00:22:27: Wer sagt, dass du zwei Kinder brauchst?
00:22:29: Wer sagt zum Beispiel, in Dubai hat jeder eine Mate.
00:22:36: Du kochst nicht!
00:22:37: Du hast doch keinen als Frau du kommst ja nicht nach Hause und Schatzi sagt was ist ihm im Abendessen?
00:22:42: Dann stellt sie ihn noch ne Stunde hin und macht seinen Lieblingsessen.
00:22:45: hier haben wir eine Mate.
00:22:47: Steht's bei uns auf, kümmert dich um dich.
00:22:49: Und die Maid hat das Frühstück fertig!
00:22:51: Die Maid geht einkaufen... ...die Maid putzt und kocht und kostet hier ein Taschengeld.
00:22:57: So, wer sagt eine Maid?
00:22:59: Aber weißt du was passiert, wenn du deiner Mutter sagst?
00:23:03: Wir haben jetzt ne Haushaltshilfe, wir haben ne Maid.
00:23:06: Deine Mutter wird sagen, Verena, schaffst du es nicht
00:23:10: alleine?!
00:23:12: Wer definiert den Standard?
00:23:13: Nächste ist Nennys.
00:23:15: Jede Familie hat hier Nennies, ein oder zwei Nennis.
00:23:18: Die Nennes kümmern sich drum und dann noch einen Driver.
00:23:23: Der Driver bringt die Kinder zur Schule, der Driver holt sie ab ... Und wenn die Kinder klein sind, kümmert sich um die.
00:23:30: Aber ich will meine Kinder nicht von der Nennie großziehen lassen!
00:23:33: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
00:23:37: Du hast jetzt ein Kindermädchen, Verena, bekommst du das nicht alleine hin?
00:23:41: So, das ist die Frauenfallen in Fallen.
00:23:47: In Standards rein, die die Gesellschaft geprägt hat.
00:23:53: Was willst du jetzt?
00:23:54: Willst du erfolgreich sein oder willst du der gesellschaftsnormen entsprechen?
00:23:59: und Das ist der große Unterschied wenn ich mit frauen arbeite und die kommen mit mimimi mimimi Ich kann dass nicht weil ich bin eine frau und sage okay warum denn nicht?
00:24:06: was sind der unterschied?
00:24:07: ja ich kriege das nicht hin.
00:24:08: ich habe ja das auch noch.
00:24:10: Verdienst du damit Geld?
00:24:11: Nein.
00:24:11: Hat Geld verdienen für dich eine Priorität, ja!
00:24:13: Dann stell jemand einen, der das macht.
00:24:16: Kann ich nicht.
00:24:17: Wieso
00:24:17: nicht?!
00:24:18: Hast du mal probiert?
00:24:19: So... Ja aber es ist zu teuer.
00:24:21: Wer sagt, dass es zu teur ist?
00:24:22: Hast du einmal dich darum gekümmert ein Mädel aus Afrika zu holen was bei dir Zuhause in den Haushalt macht?
00:24:27: Die kommt aus der Armut raus die lernt ganz viel bei dir und Du kannst sie auf das fokussieren.
00:24:33: Also Alter Geschlecht Herkunft interessiert Kein.
00:24:41: Was ich erlebe ist, dass die Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland viel hungriger sind als sie Deutschen an sich.
00:24:48: Ich habe ein großes Telesales-Team.
00:24:50: Im Telesales Team, wir erleben immer wieder welche, die sind als kindertürkischer Gastarbeiter aufgewachsen und die wollen es.
00:25:01: Die wollen ... Es ist nicht die erste Generation, sondern die Zweite dahinter.
00:25:04: Die Wollen isst also.
00:25:06: Herkunft interessiert keinen.
00:25:08: Wir sind jetzt wieder bei der ersten Million.
00:25:10: Genau, wir sind bei der erste Million.
00:25:11: Wir sind bei Erfolg als Unternehmer.
00:25:15: Bildung... Es geht nicht darum, hast du Abi?
00:25:18: Hast du mittlere Reife?
00:25:19: In meinem Unternehmen werden neunzig Prozent der Mitarbeiter, das sind im Moment so ungefähr hundertdreißig haben Abitur.
00:25:30: Der Großteil hat auch ein Studium.
00:25:32: Ich habe weder Abituren noch Studien.
00:25:34: Das ist doch nicht entscheidend!
00:25:36: In Buchhaltung in der Berufsschule immer eine fünf oder sechs gab, weil ich es einfach nicht geschnallt habe.
00:25:41: Ich hab heute aber fünf Leute in meinem Finanzdepartement.
00:25:44: die sind angestellt und machen das Zeug für mich.
00:25:46: Ich muss das nicht können!
00:25:48: Ich muss wissen wie eine Bilanz funktioniert und wie ich die interpretiere.
00:25:51: Aber ich muss nicht mehr... Ist das aktiv passiv?
00:25:53: Und wohin buche ich das?
00:25:55: Auf welches Konto?
00:25:57: Also ist auch Nicht-Bildung.
00:25:59: Noch mal, Schule ist wichtig.
00:26:01: Weil du dort lernst dein Gehirn richtig zu bedienen?
00:26:04: Meine Kinder hören auch zu, ihr hört das.
00:26:08: Das sehe ich hier in Dubai ... Wir haben Geometrien der Schule.
00:26:13: Wir haben Dreisatz!
00:26:16: Du siehst die Kellnerinnen aus Asien, die jeden Mist mit dem Taschenrechner ausrechnet.
00:26:21: Wo ich sage, was rechnest du da?
00:26:26: Ich hab einen Fahrer gehabt und der Fahrer konnte von A nach B nur mit Google Maps waren.
00:26:31: Und ich sage, wir sind die Strecke schon hundertmal gefahren und verdammt noch mal fahren.
00:26:34: die Stärke geht aber nicht weil er dieses räumliche Denken auch nicht hat.
00:26:40: so also Schule ist eine gute Sache um denken zu lernen.
00:26:46: viele Dinge erscheinen dir als Schüler in dem Moment als überflüssig Aber du kannst es erst rückblickend betrachten wo das hingehört.
00:26:55: okay Also Bildung.
00:26:57: Du musst nichts studiert haben Reicht zu werden.
00:27:00: Für die erste Million musst du nicht studiert haben, musst du kein Abi haben Du musst auch nicht aus dem reichen Elternhäusk kommen und du musst vor allen Dingen auch kein Geld haben.
00:27:08: Wir leben in einer Zeit wo du Geschäftsmodelle machen kannst ohne Eigenkapital.
00:27:12: Oder du holtest dir bei der Bank oder du holst es dir bei Investoren aber du kannst Multimillionen machen Ohne dass du Geld hast.
00:27:21: Und
00:27:21: warum schaffen das die meisten dann nicht?
00:27:23: Weil sie ist nicht wirklich wollen.
00:27:24: Also der eine Punkt ist Sie wollen es nicht.
00:27:28: Es gibt die Geschichte.
00:27:30: Eric Thomas ist ein amerikanischer Motivationstrainer.
00:27:34: Kennst du?
00:27:36: Er hat die berühmteste Geschichte.
00:27:39: Ein Typ geht zu seinem Guru und sagt, ich will erfolgreich werden.
00:27:43: Dann sagt der Guru alles klar.
00:27:45: Ich zeig dir wie das geht!
00:27:46: Wir treffen uns morgen früh um vier am Strand.
00:27:50: Okay er denkt morgens um vier, es ist dunkel am Strand.
00:27:53: was soll ich da... Und er kommt in Business Outfit Anzug Krawatte weißes Hemd.
00:27:57: so Der Guru sagt alles klar ziehe das Zeug mal aus Wir gehen ins Wasser.
00:28:03: Die gehen ins water, er ist hüftief.
00:28:05: Wasser ist kalt und der sagt ich will nicht schwimmen lernen!
00:28:08: Ich will erfolgreich werden!
00:28:10: Er sagt tiefer dann bis zum Hals.
00:28:12: Der sagt tiever.
00:28:13: Er sagt ja ich will nichts schwimmenlernen!
00:28:16: Dann drückt ihn unter Wasser.
00:28:17: Er drückt seinen Kopf unter Wasser... ...und dann fängt der Typ an zu zappeln.
00:28:23: Und er hält ihn aber unter Wasser Fängt an zu Zappeln und Panik usw.. und dann lässt er ihn raus.
00:28:32: Was wolltest du am meisten?
00:28:34: In dem Moment, wo ich dich unter Wasser gedrückt habe und dich unter was?
00:28:38: egal.
00:28:39: Was war dein einziger Gedanke?
00:28:42: Was wolltest du am Meisten?
00:28:45: Atmen!
00:28:48: Noch etwas?
00:28:49: Atman Ich wollte nur atmen Und er sagt das ist die Lektion.
00:28:54: Wenn Du den Erfolg so sehr willst wie das Atmen als ich Dich unter Wassergedrückt hab Dann wirst Du erfolgreich.
00:29:02: So, nimm das Bild mit.
00:29:04: Und was haben wir?
00:29:06: Was haben wir?
00:29:06: das Bild?
00:29:07: Du sitzt an deinem Samstag-Nachmittag, sitzt du vor dem Rechner und arbeitest in deinem Business... ...und dann kommt eine WhatsApp von einer Freundin die sagt hey heute Abend bei Claudia gibt's ne Party kommst du vorbei Mensch ziehe dich nicht so!
00:29:20: Und schon veränderst du deine Prioritäten.
00:29:22: Wie sehr willst du es?
00:29:24: Wenn du es willst, ziehst du das Ding durch.
00:29:26: wenn du es nicht wirklich willst, dann gehst du zu Claudia auf die Party.
00:29:30: Und diese Dinge haben wir ganz oft.
00:29:33: Also warum scheitern die meisten, weil sie es nicht wollen?
00:29:37: Sie wollen's
00:29:39: nicht genug!
00:29:40: Es ist ihnen nicht wichtig genug... Ein
00:29:43: schönes Paradoxon, denn auf der einen Seite ist das leicht gerade in der heutigen Zeit.
00:29:47: Ich gehe ja überall mit.
00:29:48: wenn du Zugang zu einem Handy, einem Smartphone oder einem Laptop der westlichen Welt hast, ist es relativ easy, Millionen zu machen und auf der anderen Seite ist es hart, weil halt so viel Distraction wartet, die auch gelebt werden möchte.
00:30:01: In dieser Welt, in der wir jetzt leben geht es nicht um mehr Wissen.
00:30:05: Es geht um Orientierung Das was die Leute von mir wollen wenn sie zu mir in die Seminare kommen oder Mentoring oder was auch immer.
00:30:13: Die wollen Orientierung das wissen das hast du bei Google, Amazon, YouTube.
00:30:21: Aber Du musst wissen in welcher Reihenfolge Du was zusammenbaust.
00:30:24: Und die Sicherheit ist.
00:30:25: leitet mich jemand an und gibt mir ein Shortcut.
00:30:28: die Blaupause Ist ja auch netter, auf YouTube das alleine zu suchen.
00:30:32: Okay aber noch mal zurück zu deiner ersten Million.
00:30:34: also da liegt ja ziemlich eine Zeitspanne dazwischen.
00:30:36: Fünfzehn Jahre oder so?
00:30:38: Also erstens warum so langsam?
00:30:39: und zweitens wo kam dann der Drive oder der Dreh her?
00:30:49: Warum so langsam?
00:30:50: weil ich es nicht besser wusste, weil in einem Umfeld war was es mir bequem gemacht hat... Ich bin ja über diese Handelsvertretersachen ins Training gekommen.
00:31:06: Das ist ne nette Story.
00:31:09: Meine Produkte waren immer sehr hochpreisig.
00:31:14: Also ich habe meine Assistentin jetzt gesagt, sie sollen mir einen Fahrradhelm besorgen und da hat sie den Besorgen gefragt, was kostet der?
00:31:20: Der kostete zwölf Euro.
00:31:22: Ich hab damals Fahrradhelme verkauft für hundertfünfundachtzig
00:31:25: Euro.
00:31:26: Die ersten G-Welmer haben hundertvünfundachtzig euro.
00:31:29: Und da brauchst du eine Erklärung!
00:31:30: Du brauchst eine Erklarung weil der, den ich heute für zwölfe Euro kaufe, der war in den neunzig Jahren hätte er zweihundertfünftig gekostet Und ich musste den Preis argumentieren.
00:31:42: Konnte das auch?
00:31:44: Für alle meine Produkte, ob es jetzt Oakley-Brillen waren, Polarherzfrequenzmessgeräte, Girohelme oder die Fahrradmarke ... Ich hab Produktschulungen gemacht!
00:31:53: Ich habe verkauft, anschließend Termin mit den Verkäufern und dann Produktschulen gemacht.
00:31:59: So bin ich dann ins Training gekommen.
00:32:02: Aus Produktchulung wurden Verkaufstraining.
00:32:04: Ich hab verschiedene Trainerausbildungen gemacht.
00:32:07: Weil du
00:32:07: schon so gut warst im Verkaufen?
00:32:09: Weil du ein Händchen dafür hattest?
00:32:11: Im ersten Jahr, ich würde sagen in den ersten drei Jahren haben die Leute bei mir gekauft weil ich voller Energie war.
00:32:22: Weil ich sympathisch war und da war und fleißig war, weil ich selber begeistert war aber ich hatte null Gesprächsführungskills.
00:32:33: Null!
00:32:35: Also... Ich wusste damals nicht, was ist eine Einwandbehandlung?
00:32:38: Was ist eine Abschlusstechnik.
00:32:40: Wie geht eine Alternativfrage?
00:32:44: Keine Ahnung!
00:32:44: Ich habe alles autodidaktisch und aus dem Bauchhaus gemacht.
00:32:48: Das hat funktioniert.
00:32:49: Die Zahlen waren gut aber die waren gut weil ich fleißig war und begeistert war... Also
00:32:54: ein guter Selbstständiger eigentlich
00:32:56: ja?
00:32:57: Ja, aber ich hätte halt guck mal die Leute gucken.
00:33:04: Du hast im ersten Jahr schon Hundertzehntausend gemacht Aber jetzt frag dich mal, was ist in der Durchschnittliche Auftragswert?
00:33:10: Sagen wir mal, der durchschnittlicher Auftragswert wäre tausend Euro gewesen.
00:33:15: Und jetzt habe ich an einem fleißigen Tag, hab' ich fünfzehn Kunden besucht.
00:33:20: Dann haben vielleicht zwei davon geschrieben.
00:33:23: Das heißt, ich habe dreizehn Kunden, sagen wir mal dreizehntausend Euro liegen lassen!
00:33:30: Ich hätte im ersten Jahr schon zwei Millionen machen können Wenn ich gewusst hätte wie es geht Und die meisten sind happy mit ihren hunderttausend oder auch fünfhundertausend, die sie machen und feiern sich.
00:33:44: Das ist aber die Gefahr!
00:33:46: Ich gucke mir manche Unternehmer an und sage ... Du machst zwei Millionen?
00:33:50: Dein Geschäftsmodell ist gut für dreißig
00:33:52: Millionen?!
00:33:53: Jetzt komm, gib doch mal Gas!
00:33:55: So, das sagt ihr aber keiner hat mir auch keiner damals gesagt.
00:34:00: Und du meinst es nicht böse, oder?
00:34:02: Weil das klingt schon wieder so abwertend.
00:34:03: Nein, nein, nein.
00:34:06: Okay, wo kommt das her?
00:34:08: Und das ist auch mein Antrieb.
00:34:11: Jeder Mensch hat ein Potenzial.
00:34:14: Ich habe ein Potential als Triathlete gehabt.
00:34:16: Aber ich hab nicht komplett ausgeschöpft, weil ich vorher aufgegeben habe.
00:34:24: Weil ich kein Geld hatte, habe ich meinen Traum vom Triathlon-Profi aufgegeben.
00:34:31: Davor hatte ich einen Traum und wollte Surflehrer werden mit siebzehn.
00:34:35: Ich habe meinen Traum, Surflehrer zu werden aufgegeben weil es äußere Umstände gab.
00:34:41: Ich habe zwei Träume aufgegeben.
00:34:44: ich gebe keinen dritten mehr auf und der Dritte ist, ich möchte einmal gucken wie viel Potenzial hab' ich als Unternehmer?
00:34:52: Wie weit komme ich?
00:34:54: Im letzten Jahr waren es sechsen achtzig Millionen Euro Auftragseingang.
00:34:57: so!
00:34:58: Wie weit come
00:34:59: ich?!
00:35:00: Wie weit geht das?
00:35:01: Und... Es ist traurig, wenn jemand das Potenzial hat für dreißig Millionen und er macht zwei.
00:35:09: Und das meine ich nicht böse sondern ... Ich sag dir einfach weil es dir sonst keiner tut!
00:35:13: Ich kann das aber einschätzen mit meiner Erfahrung.
00:35:15: Ich kann sagen Verena keine Ahnung wie deine Zahlen sind Aber du machst jetzt zwei Millionen.
00:35:20: Ja, es ist ja
00:35:21: zwei Millionen!
00:35:24: Du könntest dreizig machen Wenn du's richtig machen würdest.
00:35:28: Wir brauchen einen Abendessen.
00:35:29: Ich mach dir eine Blaupause nimm die blau Pause setz sie um Und wir sehen uns in drei Jahren wieder, und du hast ... keine Ahnung.
00:35:36: Zwanzig!
00:35:37: Von zwei auf zwanzig in drei Jahre?
00:35:38: Ja.
00:35:39: Okay, was machst du heute Abend?
00:35:41: So.
00:35:42: Und deswegen ... das mögen die Menschen nicht.
00:35:45: Die Menschen mögen... ja aber ich mach schon zwei Millionen.
00:35:48: Was willst du von mir?
00:35:49: Ja, aber ich mache über achtzig.
00:35:52: Weißt du was?
00:35:53: Ich hab im Umfeld, heute Morgen war ich mit Daniel bei Starbucks.
00:35:57: Daniel ist ein Freund von mir, enger Freund.
00:36:00: Daniel hat ... ey-eeh kann die Zahl nicht nennen, aber hat eine hohe Zweistellige Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr.
00:36:15: Und wir haben Mitte März wo wir das hier aufnehmen.
00:36:18: Der hat in zweieinhalb Monaten mega Umsatz gemacht!
00:36:24: So und wenn ich mit dem unterwegs bin sprechen wir auch über Geld.
00:36:29: natürlich Wir sind beides Unternehmer.
00:36:32: mich inspiriert das weil ich denke alles klar der hat jetzt schon Fast so viel, wie ich im letzten Jahr gemacht habe.
00:36:39: In zweieinhalb Monaten.
00:36:40: Scheiße!
00:36:42: Und ich weiß auch wo der herkommt und er weiß wo ich herkomme... ...und das pusht uns gegenseitig.
00:36:47: So Ich mache..ich meine es nicht böse aber ich finde es so schade wenn Menschen hinter ihrem Potenzial zurückbleiben Ob als Sportler, ob als Künstler und insbesondere als Unternehmer.
00:37:01: Du musst eine Entscheidung treffen?
00:37:03: Aber wenn du die Entscheidung getroffen hast Und du jetzt die Blaupause abarbeitest, kommt das dabei raus und für alle, die jetzt sagen ist es das Wert.
00:37:18: Die Geschichte ist länger aber sie ist geil.
00:37:25: Ein Unternehmensberater, ein deutscher Unternehensberat macht Urlaub in der Karibik.
00:37:30: nach dem Frühstück geht er runter an den Strand sieht wie ein einheimischer Fischer des Boot aus dem Wasser schiebt und hilft ihm boot rausschieben.
00:37:42: Die beiden kommen ins Gespräch und das Boot ist voller Fische.
00:37:45: Und er sagt, Mensch du bist hier Fischer und du hast so viele Fische gefangen.
00:37:48: Ist das schwer?
00:37:49: Sagt dann nein ich weiß wie es geht.
00:37:50: Ja geil!
00:37:53: Warum machst du das alleine?
00:37:55: Wieso nicht?
00:37:56: Er sagt da stelle doch jemanden ein der dir hilft.
00:37:59: Der Fischer sagt ja und dann?
00:38:02: Ich muss andersrum.
00:38:04: Die kommt ins Gesprächen und der fragt den erstmal wie sein Alltag so ist.
00:38:09: Er sagt, ich geh ganz früh morgens raus.
00:38:11: Wenn's so dunkel ist... Ich fange Fische und dann komme ich rein.
00:38:14: Dann gehe ich Frühstücken.
00:38:16: Dann kümmere ich mich um die Fische.
00:38:17: Dann mache ich Mittagsschlaf.
00:38:18: Dann gibt es lecker Essen mit meiner Frau.
00:38:20: Danach habe ich Spaß mit meinen Freunden.
00:38:22: Wir machen Musik, wir tanzen, wir trinken Rotwein.
00:38:24: Und ich gehe früh schlafen!
00:38:26: Das ist mein Tag.
00:38:28: Und das mache ich sieben Tage die Woche.
00:38:30: Geil!
00:38:30: So, und dann sagt er warum hast du keinen zweiten?
00:38:33: Der der hilft.
00:38:34: Warum kannst du mehr Fische
00:38:35: fangen?!
00:38:36: Okay Warum hast du nicht mehr Boote?
00:38:41: Warum kannst du mehr Fische fangen.
00:38:43: Mehr Fische, mehr Geld!
00:38:45: Du kannst hier mehr
00:38:45: leisten!".
00:38:47: Er sagt.
00:38:48: und dann der nächste Schritt ist... ...du machst den Vertrieb selber.
00:38:52: Du baust dir eine Konservenfabrik, verarbeitest einen Fisch selber und macht den Vertrieb weltweit.
00:38:57: Weltweit gibt es deinen Fisch.
00:38:59: Ich sagte ja okay und dann verdienst zu viel mehr Geld bist du multimillionär.
00:39:05: Und dann ja dann baust du dir in der Hauptstadt das Headquarter.
00:39:10: Tausend, zweitausend Mitarbeiter.
00:39:12: Du gehst an die Börse und du machst ein Exit und du bist Milliardär.
00:39:16: Und dann sagt der Fischer untern?
00:39:21: Du dann kauf sie in den Haus um Strand fährst morgens mit dem Fischerboot raus, fängst ein paar Fische Frühstücks mit deiner Frau, machst einen Mittagsschlaf trifft sich mit deinen Freunden, macht Musik, tanzt ihr trinkt Wein... Du gehest früh schlafen hast ein glückliches Leben!
00:39:41: Der Fischer sagt aber Das hab ich doch jetzt schon.
00:39:45: Kennst du die Geschichte?
00:39:46: Ja!
00:39:47: Und jetzt kommt aber das Wichtige, viele kennen die Geschichte so eine Social-Media-Geschichte.
00:39:52: Das ist die Geschichte, die sich Verlierer erzählen.
00:39:56: Das is' die Geschichte ,die sich Verlierser erzähln.
00:39:59: Warum sie in ihrer Komfortzone bleiben und warum sie nicht mehr machen als sie machen können.
00:40:04: Warum Sie ihr Potenzialen nicht ausschöpfen.
00:40:07: Jetzt kommt aber was Wichtiges.
00:40:08: mal angenommen der Fischer würde diese Reise jetzt machen Die nächsten zwanzig Jahre.
00:40:14: Dieser Fischer ist in zwanzig Jahren ein Mindset-Monster.
00:40:20: Auf dem Weg dahin hast du so viele Widerstände, so viele Herausforderungen und so viele Probleme.
00:40:26: Du hast so viel im Moment wo du hinschmeißen willst Wo du es bereust, wo du alles anzweifelst Und du kommst über jede Hürde weiter.
00:40:37: Und nach diesen Zwanzig jahren wenn er den Exit macht mit seinem multimillionen Unternehmen Geht's nicht um das Geld?
00:40:44: Es geht darum Was für eine Persönlichkeit ist der nach dieser Reise?
00:40:51: Geld?
00:40:52: Ich bräuchte ab heute nicht mehr arbeiten.
00:40:54: Ich hab genug, aber ich bin nicht mehr der gleiche, der ich war in den neunzigern... ...in den zweitausenden Jahren!
00:41:05: Ich bin nicht mir der Gleiche.
00:41:06: Ich bin heute vom Mindset so viel weiter, ich bin so viel weiser.
00:41:13: Ich erlebe das oft mit Menschen die nicht soweit sind wenn sie von ihren Problemen berichten und dann sag ich weiß du was Probleme
00:41:19: sind?!
00:41:19: Warum beklagst du dich so?
00:41:22: Und dann kann ich ein Reframing machen und auf einmal fühlt es jetzt komplett anders an.
00:41:26: Wenn Du zwei Millionen machst, hast Du einen Zwei-Million Mindset!
00:41:30: Wenn Du zwanzig machst bist Du ein ganz anderer Mensch... ...und jetzt bist Du nochmal wertvoller für die Gesellschaft.
00:41:38: also das eine ist für Dich aber Du bist Wertvoller Für Deine Kinder.
00:41:44: Du kannst deinen Kindern was ganz anderes mitgeben nicht Geld sondern deine Art zu denken.
00:41:50: Du bist wertvoller für die Gesellschaft, weil Umsatz ist das Feedback des Marktes.
00:41:56: Wenn du zwei Millionen machst dann sagt die Gesellschaft Das ist mir zwei Millionen Wert was du mehr lieferst.
00:42:03: wenn du zwanzig machst sagt die gesellschaft dass es vielmehr wert.
00:42:07: deswegen sind wir bereit unser geld zu tauschen.
00:42:09: beim umsatz geht es nicht um egalismus.
00:42:12: nicht.
00:42:15: der umsatz bedeutet den mehrwert du der Gesellschaft gibst.
00:42:22: Auch Arbeitsplätze schaffst du, also du investierst dich ja nicht nur persönlich sondern du hast ja auch ganz viel Impact in alle Richtungen ne?
00:42:29: Du kannst auch Geld spenden für Dinge die dir wichtig sind.
00:42:32: wenn du kein Geld hast, kannst nichts spenden!
00:42:34: Du kannst Menschen unterstützen, die es vielleicht alleine nicht hinbekommen.
00:42:38: Das kannst du alles machen, du kannst hingehen und du kannst jedes Jahr eine halbe Million an das Kinderhospiz geben.
00:42:44: Du kannst Lkw weiße Spielzeug dahin liefern.
00:42:47: Das kannst aber alles nicht, wenn du keinen Geld hast.
00:42:50: Und das Spannende ist, du bietest Mehrwert der Gesellschaft in dem du das Geld machst und dann kannst du mit dem Geld auch noch mehr Wert machen.
00:43:00: Das Durchschnitt meinset der Gesellschaft ist aber, Geld ist scheiße, reiche Leute sind scheiße.
00:43:09: Reiche Leute ziehen andere über den Tisch.
00:43:12: Das Mindset ist ... Das letzte Hemd hat keine Taschen.
00:43:15: Dann gibt's so dumme Vergleiche wie ja lieber gesund und arm, als reich und krank.
00:43:21: Das hat nichts miteinander zu tun.
00:43:23: oder ja lieber glücklich und arm als unglücklich und reich?
00:43:28: Hat auch nix miteinander zu tun.
00:43:31: So lange die Menschen so denken kommt auch kein Geld in ihr Leben.
00:43:34: Und ich weiß wovon ich spreche
00:43:37: Weil du selbst da
00:43:38: warst weil ich selbst aber weil ich du fragst warum hat das so viele jahre gedauert?
00:43:42: weil ich so gedacht habe und weil ich solche Menschen in meinem Umfeld hatte, deshalb.
00:43:47: Also warum hat das bis zu den ersten Mal zwei Millionen?
00:43:50: Dreiundzwanzig Jahre gedauert, weil ich es nicht besser wusste.
00:43:56: Aber auch weil du damals zufrieden warst?
00:43:57: Nein!
00:43:59: Nee, ich war ja nie richtig zufriedEN.
00:44:01: also es gibt ja unterschiedliche Arten von Zufrieden.
00:44:03: Ich war zum Beispiel sehr hin- und hergerissen zwischen meinem Sport und dem Business.
00:44:08: Das war in den ersten Jahren crazy Weil ich wollte weiterhin als Leistungssportler die Anerkennungen in den Wettkämpfen haben.
00:44:15: Ich wollte weiterhin ganz früh vorne in den Ziel kommen, aber das geht natürlich nicht.
00:44:21: So und dann habe ich wieder mehr trainiert auf die Wettkämpfe und habe mein Business vernachlässigt.
00:44:27: Und das hab' ich zum Beispiel abgestellt!
00:44:28: Ich bin heute auch fit, ich trainiere heute auch viel... Aber ich mache keine Wettkämpfe.
00:44:34: Fokus?
00:44:35: Fokus!
00:44:36: Also letzte Woche war ich Motorradfahren in der Wüste, Motocross-Fahren.
00:44:42: Das erste Mal seit zwei tausend siebzehn
00:44:45: anstrengend
00:44:46: Mega anstrengend, die Unterarme sind nach zehn Minuten knallhart.
00:44:51: Und dann fragt ihr jemand aus meinem Team, dir was ist?
00:44:54: Willst du eine Maschine kaufen?
00:44:55: Nein!
00:44:56: Auf keinen Fall.
00:44:57: Weil ne Maschine im Keller bedeutet Freizeitstress.
00:45:02: Weil die Milie auch bewegt werden.
00:45:03: Schlechtes Gewissen weil ich hab' die jetzt und ich beweg sie nicht.
00:45:07: So...und dann dauert das, ne halbe Stunde bis ich in der Wüste bin.
00:45:10: Dann fahre ich ne Stunde und wieder zurück ist ja der Vormittag weg.
00:45:14: Das mache ich nicht.
00:45:15: Ich habe keine Sachen mehr, die mich in Zielkonflikte bringen.
00:45:20: Krass!
00:45:20: Und ist das nicht manchmal auch eine gewisse Härte?
00:45:23: Die du dir selbst dagegen über einen Tag legst?
00:45:25: Das ist... Die einen würden sagen Härte andere würden sagen Selbstdisziplin und Klarheit.
00:45:35: Also nochmal der drückt dich unter Wasser.
00:45:36: was willst Du atmen?
00:45:38: noch irgendwas?
00:45:39: Willst du noch irgendwas reich werden abnehmen?
00:45:42: nein willst du alles nicht.
00:45:43: du willst Atmen.
00:45:46: So, was willst du?
00:45:48: Geil.
00:45:49: Jetzt ... Ich meine, du hast es auch gesagt ist die erste Million die schwierigste?
00:45:52: dann geht's leichter oder ...
00:45:54: Ja definitiv!
00:45:55: Es ist immer... Die erste Million ist das Schwierigste.
00:45:59: Da gibt's aber auch Gründe für.
00:46:03: Die meisten ... Es gibt gläserne Decken Platos und das erste Plateau ist eine Million.
00:46:12: Das zweite Plateau isst zwei Millionen Und das nächste Plateaus ist zehn Millionen.
00:46:17: Der Zwischen ist easy.
00:46:18: Ist
00:46:19: easy?
00:46:19: Ja, so!
00:46:20: Warum ist das erste?
00:46:21: Das Erste... Du weißt nicht wie Business funktioniert und du kommittest dich nicht.
00:46:25: Deswegen brauchst du für die erste so lange.
00:46:27: Jetzt hast du die Million gemacht Und jetzt kommt die größte Falle insbesondere bei Männern.
00:46:31: Bei Frauen ist es nicht so stark Beim Männern ist es das Ego.
00:46:35: Ich gehöre zu den zehn Prozent der erfolgreichsten Unternehmer in Deutschland Weil ich mache über eine Million.
00:46:41: Erstens Zweitens Jetzt kann ich auch ein bisschen langsamer.
00:46:47: Drittens Jetzt kaufe ich mir Statussymbole, damit ich andere noch stärker beeindrucken kann.
00:46:52: Die ich mir aber gar nicht leisten kann!
00:46:55: Viertens Ich fange an mich selbst zu sabotieren unbewusst.
00:47:01: Ich fang an Marathon zu laufen oder Golf zu spielen oder ich trainiere auf den Triathlon.
00:47:07: Ich gründe noch eine zweite Firma und denke ich bin jetzt Multi-Unternehmer Oder die Jungs haben dann noch irgendwie ein zweites Mädel nebenher Auch so was.
00:47:18: Das sind alles Dinge, die passieren zwischen ein und zwei Millionen.
00:47:22: Deswegen schaffen die meisten dann nicht mehr die zwei Millionen weil sie wieder unter die Millionen drunter fallen.
00:47:27: Weil Sie den ganzen Mist machen!
00:47:29: Die nächste Firma hier noch eine Beteiligung mit dem Kumpel.
00:47:32: zusammengründig war es oder was weiß ich kaufen sich denn teure Autos mega Reisen die sich nicht leisten können?
00:47:42: ja oder eben irgendwelche Side Chicks?
00:47:47: Also das ist Fokusverlust?
00:47:49: Ja, ja.
00:47:50: Das ist der Haken.
00:47:52: und dann kommen die zwei Millionen... also das ist zwischen ein und zwei Millionen hart.
00:47:56: Es ist wirklich hart!
00:47:58: Und wenn du dann die zwei Million, dann hast du verstanden wie es geht.
00:48:01: in der Phase ist es auch.
00:48:08: Du musst lernen.
00:48:09: Die erste Millionen schaffst du nur sehr schwer als selbst unständig.
00:48:14: Du wirst ein skalierbares Geschäftsmodell brauchen.
00:48:18: Ist dein Geschäfts-Modell wirklich skalierbar?
00:48:21: Zweitens, du wirst Mitarbeiter brauchen.
00:48:24: Die erste Person ist immer eine persönliche Assistenz Dann brauchst Du einen Setter dann sehr wahrscheinlich den zweiten und dritten Setter.
00:48:32: So das ist so der Das erste Game.
00:48:35: du machst die Million mit fünf Mitarbeitern oder zehn Mitarbeiters Und wenn jetzt die zwei Millionen machen muss?
00:48:43: Dann musst du dich aus der Expertenrolle zurücknehmen.
00:48:48: Okay ist auch ein bisschen ein Augenöffner.
00:48:52: Unser Schulsystem ist bis Ende der Grundschule gleich, dann wird aufgeteilt.
00:48:57: Unterschiedliche Schulformen.
00:48:59: Dann ab der siebten Klasse Schwerpunktfächer mehr Mathe, mehr Naturwissenschaften, mehr Sprachen und so weiter.
00:49:06: Dann zehnte Klasse machst du eine Lehre oder Abitur.
00:49:10: Dreizehnte, zwölfte, dreizehnte Abituren.
00:49:13: Dann studierst du, sagen wir mal BWL-Schwerpunktmarketing, Schwärkung eCommerce Und jetzt Lass du vier, fünf Jahre Studium.
00:49:23: Jetzt gehst du in einen großen Konzern Marketingabteilung.
00:49:26: Du bist der eCommerce Guru In der Abteilung.
00:49:29: Fünf Jahre bist du dort?
00:49:31: Jetzt bist du Anfang dreißig.
00:49:33: und jetzt kommt der Ruf nach der Selbstständigkeit.
00:49:35: Und jetzt machst du dich als eCommerseberater selbstständig!
00:49:38: Du bist... ...der perfekte Selbstständige Weil das System hat Dich die ganze Zeit zu einem Experten ausgebaut.
00:49:46: Und jetzt kommt Der Haken Willst du über die Millionen, dann musst du ein Generalist sein.
00:49:53: Als Experte schaffst du die Million nicht und das ist der Unterschied!
00:49:57: Du musst jetzt lernen Mitarbeiter einzustellen, die mehr können als du und auch manche Sachen besser können.
00:50:04: Du musst lernen mit Geld umzugehen, du musst Marketing, du muss Vertrieb lernen, Mitarbeiterführung lernen, Recruiting lernen usw.
00:50:12: Jetzt bist du ein generalist und wenn du den Switch nicht hinkriegst wirst du nie über die Million kommen.
00:50:18: Die unter dem unter der einen Million, die neunzig Prozent sind alles Experten.
00:50:23: Die haben das nie verstanden und
00:50:24: auch Dinge abgeben.
00:50:25: ich finde dass ist ja auch so krass weil wie du sagst wir werden so hin trainiert und eigentlich ja auch in der Selbstständigkeit.
00:50:30: wir sagen ja immer okay wenn Du gerade im Bereich High Ticket verkaufen willst musst Du als Experte in Deiner Nische auftreten.
00:50:36: So jetzt haben wir viele Experten.
00:50:38: aber das dann auch wieder loslassen
00:50:40: Ja
00:50:40: Und auch darauf vertrauen dass andere das besser machen Kann ja auch ein harter Meinverküter sein.
00:50:49: Wir als Experten denken, bevor ich es dem erklärt hab, mach' ich's selber.
00:50:52: Genau!
00:50:53: Und der kostet nur Geld, der ist dann krank und ich schalte eh so viel Steuer.
00:50:56: Ich bin dann auch schneller... ...und du wirst nie über den Millionen kommen, weil du so denkst wie du denkst.
00:51:01: Also das ist extrem wichtig, jemand, der eine Million macht hat ein bestimmtes Mindset.
00:51:06: Jemand, der zehn Millionen macht hat einen ganz anderes Mindset?
00:51:10: Jetzt hast Du schon ein paar mal auch das Thema Mindset, zwei Millionen Mindset von zwanzig Millionen.
00:51:16: Hat man in so einem Meinst du, jetzt bist hast du da noch Ängste?
00:51:21: Struggles vor irgendwas?
00:51:24: Themen.
00:51:26: Also gerade das Thema Ängsten würde ich gerne mal besprechen.
00:51:31: So richtig Ängst nicht!
00:51:37: Weil das sind zwei Sachen.
00:51:39: Das eine ist meine Finanzen sind ready.
00:51:45: Würde ich alles verlieren in meinem aktiven Business?
00:51:49: Ich könnte von dem leben was ich habe.
00:51:51: Das gibt mir extrem viel Sicherheit.
00:51:53: Also
00:51:54: finanzielle Freiheit?
00:51:56: Und jetzt kommt aber der zweite Punkt, der ist wichtiger.
00:52:02: Wann sind wir Menschen besonders glücklich?
00:52:04: immer dann wenn wir ein Problem haben und wir lösen das als eigener Kraft.
00:52:12: also irgendwas in unserem Leben passiert.
00:52:15: du hast ein problem du löst es.
00:52:17: wow Du wusstest zu Beginn nicht wie du das Problem löst hast einen Weg gefunden Und dann haben wir Glücksgefühle.
00:52:25: Dann sind wir stolz auf uns und wow, das zahlt alles auf unser Selbstvertrauen ein!
00:52:29: Wir haben heute aber extrem wenig Probleme.
00:52:34: also machen wir künstliche Probleme und künstlich Probleme sind Ziele.
00:52:39: Angenommen du sagst jetzt ach ich brauche eine neue Herausforderung Ich laufe jetzt mal einen Marathon.
00:52:45: Jetzt sagst Du Berlin-Marathon im Oktober und jetzt schaffst Du Dir ein künstliches Problem nämlich Berlin-Maraton Am besten noch mit einer Zeit, du sagst unter vier Stunden.
00:52:56: Und jetzt trainierst du daraufhin und auf dem Weg dahin entwickelst du dich Selbstdisziplin, schlechtes Wetter Verletzungen Keine Lust So!
00:53:07: Jetzt läufst in Berlin Marathon Du kommst nach drei Stunden neunfünfzig Minuten im Ziel Glücksgefühle wie ein Wasserpfeil.
00:53:18: Du laufst zwei Wochen lang nur mit einem Grinsen durchs Gesicht weil du sag Ich habe Ihnen ein Problem geschaffen, ich habe dieses Problem aus eigener Kraft gelöst.
00:53:27: Wie geil bin ich?
00:53:29: Okay!
00:53:31: Ich hab in meinem Leben ganz viele Probleme gehabt und mir ganz große Ziele gesetzt Und immer wenn ich das erreicht habe zahlt das auf mein Selbstvertrauen ein.
00:53:42: Ich bin jetzt fifty-sechs.
00:53:44: Mit fünfzehn habe ich einfach viel mehr erlebt als jemand mit dreißig und deshalb habe ich weniger Ängste.
00:53:52: weil was soll da kommen?
00:53:54: Was sollen da kommen?
00:53:56: Ja, es kann immer sein eine schwere Krankheit.
00:53:58: Aber da habe ich auch meinen Zit zu.
00:54:02: Meine Frau verlässt mich.
00:54:03: ja sorry wird wehtun aber daraus sind irgendwie vier Milliarden andere Frauen.
00:54:11: der wichtigste Mitarbeiter geht ja nochmal.
00:54:14: vier Milliarden davon sind keine Ahnung und wenn nur tausend davon qualifiziert sind den Job zu machen einen davon finde ich.
00:54:23: Und deshalb gibt es weniger Ängste bei mir.
00:54:26: Auch keine schlaflosen Nächte wegen irgendwas?
00:54:29: Ja, weil ich mich über was ärgere.
00:54:30: Aber ich ärge mich meistens so über mich selber.
00:54:32: Weil das ist auch wichtig du übernimmst die Verantwortung für dein Leben Wenn ein wichtiger Mitarbeiter geht und dich hintergangen hat, dich bestohlen hat, was doch immer.
00:54:45: Dann hast du es zugelassen Du hast ihn eingestellt, du hast den vertraut, du hasst ihn nicht kontrolliert So what Und... Das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:54:57: Um Selbstvertrauen aufzubauen, musst du dir selbst bewusst werden.
00:55:01: Selbstbewusstsein heißt Du musst wissen was deine Stärken und Schwächen sind Und ich führe Journal seit vielen Jahren Journale handschriftlich So!
00:55:12: Da gibt es auch das Erfolgsjournal.
00:55:13: Ich schreibe auf Was für Erfolge ich hatte Wo ich dieses Glücksgefühl hatte.
00:55:20: Ich schreib Glücksmomente auf Erfolger auf.
00:55:24: Dadurch dass ich's aufschreibe Sehe ich, was ich alles in meinem Leben schon an schwierigen Situationen hinbekommen habe.
00:55:32: Und wenn ich mir heute Dinge anschaue die ich vor fünfzehn Jahren aufgeschrieben habe und ich sehe da steht dann stehen auch Probleme.
00:55:42: Mitarbeiterin X hat das sind das gemacht und Ich hab darunter geschrieben was das mit mir macht und wie ich mich fühle.
00:55:47: Das lese ich heute und denke Boah der Dirk von vor fünf zehn Jahren war echt ein kleines Licht.
00:55:58: Das ist der Unterschied.
00:55:59: Du musst an deinem Selbstvertrauen arbeiten, dir selber vertrauen indem du viele Probleme löst aus eigener Kraft aber sie dir auch bewusst machst und dokumentierst.
00:56:10: Tagebuch führen ist eine gute Sache.
00:56:12: Mein Tagebuch ist ein Erfolgjournal.
00:56:15: Schreibt das da auf Und zwischendurch.
00:56:18: nicht oft einmal im Jahr gucke ich da rein und lese mir das durch gerade die alten Sachen.
00:56:25: Schön gesagt auch, du musst dir selbst vertrauen.
00:56:28: Ich glaube das ist auch so ein Thema wo es bei ganz, ganz vielen Haken dieses An sich-selbst-glauben-sich-selbst-vertrauen.
00:56:34: Frauen insbesondere?
00:56:35: Ja
00:56:36: warum ist das so?
00:56:36: was ist deine Meinung dazu?
00:56:38: Auch wieder hier gesellschaftliche Normen Glaubenssätze die wir von unseren Bei den frauen von den Müttern Von den Großmüttern übernommen Gesellschaft total Medien die Du konsumierst Filme Das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:56:53: Du guckst dir filmer an Und was ... und die Filme prägen unsere Glaubenssätze.
00:57:01: So, jetzt denkst du immer, ach, genüge nicht!
00:57:04: Ich bin nicht schön genug!
00:57:05: Ey wie viele Frauen ... Wie viele Frauen haben Probleme?
00:57:09: Weil sie sich bei Instagram andere Mädels angucken und denken, boah, guck mal... Die hat das, die hat das,... Machen Männer
00:57:16: das nicht?
00:57:16: Mach Männer doch auch.
00:57:18: Männer auch aber nicht so krass.
00:57:21: Also bei Frauen erlebe ich das als krasser.
00:57:24: Und ich hab mal einer Frau gesagt die sich selbst nicht so attraktiv findet, habe ich gesagt.
00:57:33: Ich finde, dass du eine mega attraktive Frau bist und die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
00:57:40: also Die Gesellschaft sagt jetzt gerade Du musst schlank sein, du musst so und so aussehen.
00:57:46: Aber es gibt unterschiedliche Gesellschaften.
00:57:51: In Afrika hat eine Frau mit Kleidergröße, die wird gemobbt Weil ihr habt ja gar keinen Hintern.
00:58:00: Also in Afrika müssen die Mamas so eine Kiste haben.
00:58:04: In Deutschland, Mitteleuropa ist das eher andersrum.
00:58:09: Es gibt auch regionale andere Schönheitsideale.
00:58:14: Aber am Ende ist es ... Ist auch ein schöner Spruch.
00:58:16: Am Ende ist nicht ... Ich hab mal zu einer Frau gesagt, du siehst so gut aus!
00:58:23: Heute werden alle hinterhergucken und da hat sie gesagt, es geht nicht darum, dass alle hinter hergucken, sondern der Richtige.
00:58:31: Und das ist ein anderes Mindset.
00:58:32: Und der Richtige bist du immer selbst?
00:58:34: So, der Richtigen bist du selbst oder auch eben den Mann, den du haben willst oder den, den hast.
00:58:42: Ja also bei Frauen viel Glaubenssätze, Gesellschaft.
00:58:48: Du hast die falschen Filme geguckt, du hast einen Frauenbild übernommen aus Filmen was einfach nicht real ist.
00:58:56: Social Media Bilder ja
00:59:00: Aber ich finde es ja schön, dass ein Dekrotter sagt, jede Frau kann's auch schaffen.
00:59:04: Ja klar!
00:59:05: Auf dem Niveau wo du bist musst du nicht mehr arbeiten.
00:59:08: sagst du, warum machst du trotzdem weiter?
00:59:11: Was treibt dich an?
00:59:12: Weil ich mein Potenzial aus testen will Wie
00:59:16: lange geht das?
00:59:17: Bis zum Tod
00:59:18: Bis Ende Gelände
00:59:19: ist Also keine Ahnung wie man tun sein wird.
00:59:23: aber wenn ich wirklich den Moment habe auf dem Sterbeblatt zurück zu blicken dann will ich sagen Das war sehr geil.
00:59:30: Schade, dass es jetzt vorbei ist aber das war sehr, sehr geil und ich habe das maximal aus meinem Potenzial rausgeholt.
00:59:39: Also dein Ziel hier ist Wachstum und volle Potenziale-Entfaltung?
00:59:42: Ja.
00:59:42: Geil!
00:59:43: Letzte Frage gibt's eine Fehlentscheidung in deinem Business über die du uns berichten möchtest?
00:59:48: was war so die größte?
00:59:50: oder gibt überhaupt einer?
00:59:51: bereust du gar nix?
00:59:54: Boah... Ich bräuch ganz viel Aber das ist jetzt auch noch mal wichtig.
00:59:58: Bereuen und Fehlentscheidungen sind zwei Sachen.
01:00:01: In der Psychotherapie sagt man, für eine glückliche Kindheit ist es nie zu spät.
01:00:07: Denn es geht nicht darum was dir in der Kindheit passiert ist sondern immer nur wie du's bewertest.
01:00:16: Zwillingskinder wachsen auf in einer gewalttätigen Familie Eltern alkoholiker leben vom Staat furchtbare ärmliche Verhältnisse Gewalt jeden Tag.
01:00:33: Beide sind heute vierzig, der eine super erfolgreich, eine glückliche Familie mit glücklichen Kindern finanziell frei, geilen Job, perfektes Leben!
01:00:50: Der andere Bruder schlägt seine Kinder, schlägzt seine Frau ist gewalttätig war schon im Gefängnis lebt vom Staat bekommt nichts auf die Reihe.
01:01:04: so jetzt fragst du die.
01:01:06: Du fragst den Loser.
01:01:09: Und der Loser sagt, was willst du von mir?
01:01:11: Ich hab's nicht anders gelernt.
01:01:14: Meine Eltern haben mich geschlagen ...
01:01:16: Opferhaltung!
01:01:18: Und du fragst ihn anderen in Erfolg rein und sagst, was hast du von dir erwartet?
01:01:22: Ich habe in meiner Kindheit gesehen, wie man es nicht macht.
01:01:24: Und davon habe ich gelernt.
01:01:26: Und ich wollte nie dass meine Kinder das irgendwie so erleben.
01:01:29: Deswegen leben meine Kinder so.
01:01:31: Und deswegen meine Frau so und deswegen haben wir Geld.
01:01:34: Es ist immer eine Frage der Bewertung.
01:01:37: Du kannst sagen, ich bin ein Loser weil in der Vergangenheit das so war.
01:01:42: Oder Ich Bin Ein Gewinner Weil In Der Vergangenhalt Das So War.
01:01:46: Aber Nimmt Deine Umstände und Deine Vergangenheiten Nicht Als Ausrede.
01:01:51: So Die Sind Wir Darauf Gekommen.
01:01:53: Ich habe gesagt sind Zwei Sachen Fehler Genau Entscheidungen.
01:01:59: Wenn Ich Heute Ein Etwas Erlebe Was Mich Verletzt Und Ich Schaue mir das fünf Jahre Später an Direkt was beräust du in deinem Leben?
01:02:16: Alles war zu dem Moment ein Learning.
01:02:19: Welche Niederlagen, welche Misserfolge?
01:02:23: In dem Moment fühlt es sich an wie eine Niederlage.
01:02:29: Die meisten Sachen die wehgetan haben und wehtun sind sie mit Menschen.
01:02:33: Du vertraust Menschen Und wirst dann enttäuscht Insbesondere bei Mitarbeitern In erster Linie bei Mitarbeitern.
01:02:44: Du gibst eine Mitarbeiter eine Chance, du sagst geil das ist der Richtige.
01:02:47: wir greifen an und dann wirst du irgendwann hintergangen.
01:02:51: Du wirst enttäuscht.
01:02:53: in dem Moment tut es weh.
01:02:55: ich habe in den moment auch mal maximale rache gelüßte
01:02:58: ach doch
01:02:58: ja volles rohr volles Rohr machst
01:03:02: du denn auch?
01:03:02: oder
01:03:03: manchmal?
01:03:04: okay manchmal aber ich hab ich hab meine geschäftsfühlen reguliert mich da gut.
01:03:13: Neun von zehn Fällen.
01:03:14: Ist ja
01:03:14: auch nur Ego, oder?
01:03:15: Ja, total!
01:03:16: Aber du brauchst das auch.
01:03:18: Als Mann brauchst du zwischendurch ... Du hältst nicht immer nur die Wange hin.
01:03:22: Sondern du haus auch zurück.
01:03:23: Das musst du machen als Mann.
01:03:25: Als Frau weiß ich nicht, aber als Mann musst du das machen.
01:03:28: Du musst als Mann lernen, dass diese Niederlagen, diese Enttäuschung, diese Wut da ist, dass das Treibstoff für dich ist.
01:03:43: Und das geht bei mir extrem gut.
01:03:45: Das ist dieses Kompetitiv, ich werde verarscht und enttäuscht.
01:03:51: Ich habe irgendeine Niederlage ... ... und wandle das sofort in Vortriebsenergie um.
01:03:57: Cool!
01:03:59: Aber es ist auch mein Naturell.
01:04:01: Bei Frauen kann ich nichts zu sagen, nicht so mein Thema.
01:04:04: Bei Männern gibt es keine Alternative als Mann.
01:04:11: Es passiert eine Scheiße.
01:04:12: Du nimmst es als Vortriebsenergie.
01:04:14: Männer, die sich jetzt aufgeben, haben komplett verloren.
01:04:18: Die Frauen haben keinen Respekt vor ihnen, Kinder haben kein Respekt ... Also hast
01:04:25: du eigentlich
01:04:26: keine Wahl?
01:04:27: Als Mann musst du verstehen in deiner Rolle, du hast zu liefern und du hast diese Situation als Angriff oder als Antriebs-Energie zu nutzen.
01:04:39: So also Ja, natürlich gab es sowas.
01:04:41: Was gibt es auch permanent?
01:04:44: In dem Moment wo du wächst verliest du auch viele die das Tempo nicht mitgehen wollen und dann gibt's halt auch welche die dir echt bewusst schaden.
01:04:56: aber das gehört dazu.
01:04:58: ich denke mir immer wie viel Problem hat an Donald Trump und der kandidiert jetzt nochmal Wie viele Probleme?
01:05:07: Der hat, ich glaube, fünf Milliarden privates Vermögen.
01:05:10: Warum macht der Mann das?
01:05:11: Er ist über siebzig.
01:05:13: Hängt zu dir doch die Ruhe an!
01:05:14: Aber das ist es nicht.
01:05:17: und ein Trump nutzt diese ganzen Engriffe für Energie also.
01:05:23: Man braucht auch schon großes Ego.
01:05:25: Also auch dem Stand halten zu können.
01:05:26: Dem Gegenwind, dem Hate wenn dich Menschen vielleicht bewusst irgendwie ja dir schaden wollen.
01:05:32: Das ist ja auch nicht immer fein Ich kann nicht beurteilen, aber ich denke, man fühlt sich jetzt nicht immer so cozy an.
01:05:38: Nein überhaupt nicht!
01:05:39: Aber es ist Ego und Selbstvertrauen.
01:05:43: Das sind wir wieder
01:05:44: beim Selbstvertrauen?
01:05:46: Es ist selbstvertrauen und die Verantwortung übernehmen also nie in den Opfermodus zu gehen.
01:05:54: Jetzt echt letzte Frage was würdest du jemanden mitgeben und ich weiß dass ganz viele Zuhörerinnen an diesem Punkt sind die noch ganz am Anfang ihrer Selbstständigkeit, also unter diesen berühmten zehn K-Monatsumsatz stehen.
01:06:08: Was rätst du denen?
01:06:12: Die erste Frage ist, wo willst Du hin?
01:06:15: Definiere Ziele!
01:06:18: Der zweite Punkt ist warum willst Du dahin?
01:06:21: Was ist das überhaupt dein Ziel?
01:06:27: Man sagt wir leben das Leben unserer Eltern.
01:06:32: Da musst du mal drüber nachdenken.
01:06:35: Ist das dein Ziel?
01:06:36: oder ist es das Ziel von deiner Mutter?
01:06:39: Und deine Mutter hat's aber nicht geschafft und deswegen willst du jetzt das Leben ... Ja, also, okay.
01:06:47: Warum willst du das?
01:06:48: Wenn du sagst ja ich möchte gerne finanziell frei werden warum?
01:06:52: Es geht nie um Geld.
01:06:54: Gib dir ein Beispiel junger Mann Migrationshintergrund fängt bei uns an im Sales.
01:07:01: Ich frag ihn warum arbeitest du hier?
01:07:04: Ja, bei dir kann man unlimitiert Geld verdienen.
01:07:07: Ja, sag ich aber das ist es nicht!
01:07:09: Du bist nicht wegen dem Geld hier.
01:07:10: Was is' es?
01:07:14: Ich will meinem Vater einen Mercedes kaufen.
01:07:18: Okay?
01:07:18: Weil meine Eltern sind nach Deutschland gekommen mit meinen Geschwistern zusammen in einer kleinen Wohnung.
01:07:26: Die haben sich alles vom Munde abgespart damit wir Bildung hatten, damit's uns gut ging.
01:07:31: Mein Vater hat immer davon geträumt mein Mercedes zu fahren und ich will meinem vater ein Mercedes kaufen.
01:07:38: Guck mal, das ist es.
01:07:42: Das warum?
01:07:43: Ich danke meinem Vater und ich möchte mich bei meinem Vater bedanken.
01:07:49: Und dafür bräuchte's Geld und deswegen arbeitete er bei mir.
01:07:52: Guck Mal wenn der mal drei Tage nicht liefert.
01:07:56: Mittagspause.
01:07:58: Pack' ich mit ihn ins Auto und fahr zum Mercedes-Händler.
01:08:01: Wir gehen in den Showroom und ich sage, welcher ist es?
01:08:05: Dann sagt er der.
01:08:06: Dann sag ich so wann kriegt dein Vater den Wenn du so weitermachst, wie die letzten drei Tage wird dir den nie bekommen.
01:08:13: Wie sehr willst du es wirklich?
01:08:16: Ich habe den Knopf, den ich bei ihm drücken kann.
01:08:18: Ich spreche nicht von negativer Manipulation.
01:08:22: Jetzt sagen viele ja Dirk Boah!
01:08:23: Du manipulierst den Jung.
01:08:25: Nee, nee, nee.
01:08:26: Ich unterstütze ihm dabei dass er sein Ziel erreicht und manchmal braucht man das von außen, dass jemand kommt und dich dran erinnert wofür bist du angetreten?
01:08:35: also habe Ziele kläre das, warum hinter den Zielen.
01:08:40: Warum willst du das?
01:08:41: Warum willst Du Geld?
01:08:42: Warum willst Du finanzielle
01:08:43: Freiheit?".
01:08:46: Manchmal kann es auch Rache sein!
01:08:48: Das kann sein... Du bist eine junge Frau, hast zwei Kinder und dein Mann läuft weg mit einer anderen.
01:08:53: Und jetzt sagst du Scheiße ich bin auf Alimente angewiesen.
01:08:57: Ich lebe vom Staat, das kannst du nicht sein.
01:09:00: Das kann ein starkes Warum sein Es ihm zu beweisen.
01:09:05: Larry Ellison Ist unter den Top-Zwanzig der reichsten Männer auf diesem Planeten das Mitgründer von Oracle Software?
01:09:14: Seine erste Frau hat sich von ihm scheiden lassen, er hat gesagt Larry du bist ein Loser.
01:09:19: Du bleibst ein Losern und ich werde mein Leben nicht mit einem Loser verbringen.
01:09:24: Bis dahin war er auch ein Losers und dann hatte sie Scheiden lassen!
01:09:28: Und von dem Moment an gab es den Wegruf... ...und von dem momentan ist er abgegangen.
01:09:35: Und heute wie gesagt multimilliardär.
01:09:38: Was ist dein Warum?
01:09:41: Ziele, warum.
01:09:42: Nächste Stufe ist Umfeld.
01:09:45: Schaffe dir ein Umfeld und Umfeld ist das Haus oder die Wohnung in der du wohnst, das Auto was du fährst, den Ort in dem du lebst, die Menschen mit denen du deine Zeit fängst.
01:09:58: Schaffe dir einen Umfeld, was dir Energie gibt, was dich pusht.
01:10:06: Am Ende ist es immer das Umfeld So, und dann setze um.
01:10:14: Das kommt aber erst an vierter Stelle.
01:10:16: Dann kommt, stieh früh auf, setzt deine Prioritäten, setz sie um.
01:10:23: Punkt!
01:10:24: Mach es und mach halt auch die richtigen Dinge ne?
01:10:27: Okay, nice!
01:10:28: Ich würde sagen wir sind am Ende angelangt.
01:10:31: War sehr, sehr spannend.
01:10:32: Vielen vielen Dank für diese Einblicke.
01:10:34: Für alle die jetzt zuhören wenn dir das gefällt dann gib uns gerne eine fünf Sterne Bewertung auf Spotify.
01:10:40: schreib mir auch sehr gerne auf Instagram wie dir dieser Podcast gefallen hat und ich würde sagen Wir hören uns nächste Woche.
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