#130 Umsatz vervierfacht – trotz Schicksalsschlag zurück ins Business

Shownotes

Was passiert, wenn das Leben dir den Boden unter den Füßen wegzieht – und du trotzdem wieder aufstehst? Interior-Designerin Nicole Wiesner hat ihren Umsatz vervierfacht, obwohl sie zwischenzeitlich alles stoppen musste: Ihr Sohn erkrankte schwer, und sie war zwei Jahre lang ausschließlich Mama. Im Gespräch mit Verena erzählt sie offen, wie sie den Weg zurück in die Selbstständigkeit gefunden hat, warum sie heute ihren Preis selbstbewusst nennt und wie die Social Academy ihr Mindset und ihr Business grundlegend verändert hat.


✅ Wie Nicole nach der Leukämie-Diagnose ihres Sohnes alle Projekte stoppte – und sich trotzdem nicht selbst verlor

✅ Warum ein verändertes Mindset rund um Preise, Verkaufen und den eigenen Wert der größte Gamechanger war

✅ Wie sie als Mama von zwei Kindern Selbstständigkeit und Familie in Balance bringt – ohne schlechtes Gewissen

✅ Warum Räume uns mehr beeinflussen, als wir denken, und wie Nicole dieses Wissen für ihre Kundinnen nutzt

✅ Ihr konkreter Umsetzungstipp, der dich sofort ins Handeln bringt


Mehr zu Nicole: https://www.instagram.com/nicole.wiesner.interior/


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Transkript anzeigen

00:00:02: Also ich hab dank euch, mein Umgangsvervierfach.

00:00:05: Ach krass!

00:00:06: Ja also so viel dazu... Vervierfacht meine Lieben.

00:00:10: Genau vervierffacht.

00:00:13: Ich weiß jetzt was meine Leistung wert ist und das Verkörbereich glaube auch ganz ganz anders und es wird auch so angenommen.

00:00:22: Und ich hatte so eine Angst wenn ich die Schleusen einmal berechen lasse dass sich dann Zusammenbreche nicht mehr stehen kann.

00:00:28: deswegen habe in der ganzen Zeit keine Einzelgeträne vergossen War einfach nur da, ich muss dir auf meinem Sohn Sicherheit

00:00:35: und Heil im Krankenhaus geben.

00:00:45: Ladies and gentlemen herzlich willkommen zum Podcast der Social Academy!

00:00:49: Mein Name ist Verena und wie wir... und schwer sehen können, handelt es sich heute um einen Videopodcast.

00:00:54: Das ist übrigens It's a First Time Thing.

00:00:58: Wir sind das erste Mal im neuen Büro mit einem Videopodcast live Und ich freue mich ganz besonders die fabelhafte Nicole hier zu begrüßen.

00:01:05: Du darfst jetzt gleich sagen wer du bist und was du anbietest aber ich kann schon ein bisschen spoilern.

00:01:09: Die wunderbare Nicole hat uns unser neues Office eingerichtet.

00:01:14: Aber magst du dich selber mal vorstellen?

00:01:15: Ja, sehr gerne!

00:01:16: Erstmal danke, dass ich hier sein darf und das ist mir eine Ehre den ersten Videopodcast aufnehmen zu dürfen.

00:01:21: auch noch was Ich eingerichtet habe.

00:01:24: Also ja genau also ich bin Nicole Wiesner, ich bin Interva-Designerin Und bei mir stehen immer die Menschen im Vordergrund.

00:01:32: Das heißt bevor ich einen Raum betrachte, gucke ich mir mal die Menschen an Was brauchen sie?

00:01:37: wie leben Sie Wie arbeiten sie?

00:01:40: Das heißt, es geht mir nicht darum einfach nur Räume schönzumachen sondern wirklich so dass sie im Alltag tragen und unterstützen.

00:01:46: Man sieht das ja bei euch am Büro, das andere Büro war schon richtig cool aber irgendwo auch austauschbar.

00:01:52: Es hätte noch andere Föhren drin.

00:01:54: Genau jetzt hier.

00:01:55: ich meine wie's auch vorher aussah Und jetzt seid es wirklich ihr.

00:02:00: Es strahlt euch aus, deine Power die Werte von Social Academy und ich denke mal wie fühlt das dich für dich an wenn du in dein neues Büro kommst?

00:02:11: Schwarz!

00:02:13: Und darum hat so viel schwarz was meinem Wert ausschreibt.

00:02:15: Nee es ist mega... Ich habe gerade unlängst zu Chris und auch zu Lukas gesagt, dass wir so einen krassen Ort auch geschaffen haben.

00:02:24: Und das ist jetzt auch so geil, es hier morgens herzufahren!

00:02:26: Wie du sagst, das war im anderen Office ein schönes Office.

00:02:30: Das war ja am Anfang als wir in das erste Office gezogen sind.

00:02:34: Wow, wir haben jetzt irgendwie zweihundert Quadratmeter und wir hatten damals das Glück von unserem Vermieter die Möbel mitnehmen zu dürfen.

00:02:40: Das waren alles super hochwertige Möbel.

00:02:42: also der hat da nicht gespart.

00:02:44: Und das war für uns schon so eine Nummer zu groß gefühlt aber wir sind halt auch gewachsen.

00:02:48: ja und jetzt zum Schluss hat sich das alte Büro einfach mehr zu klein.

00:02:52: genau dass wir haben uns gar nicht mit den Möbil identifiziert Wir haben es nicht mit der Einrichtung oder Wandfarbe identifiziert und das ist schon einfach toll jetzt zu sehen wie man aus einem Raum den wir quasi leer benommen haben mit kleinen Änderungen würde ich jetzt gerne sagen.

00:03:07: Es waren aber keine kleinen Änderen, da und dort ein bisschen Farbe angesetzt dann so sein eigenes zweites Zuhause macht und das ist natürlich schon voll schön weil es ja auch unseres irgendwie ist.

00:03:19: Genau, es ist unser.

00:03:20: Ja und darum geht's.

00:03:21: Das ist ja nicht nur bei Berufsruhe, ich richte ja auch Privaträuser ein und Arztpraxen und da gibt es ja vor allen Dingen Wie fühlen sich die Patienten?

00:03:28: Also ein klassisches Beispiel.

00:03:30: Ich habe jetzt eine ganz, ganz liebe Kundin als den wahnsinnig intelligent, ganz rational und dachte ich hab richtig alles clean und weiß und eckig.

00:03:39: und dann habe ich erst mal gefragt okay welche Patienten kommen denn zu dir mit welchem Symptom und welche Transformation möchtest du haben?

00:03:45: und daraufhin haben wir dann den Raum eingerichtet und es war natürlich nicht ganz anders aber wir haben natürlich auch ihren Geschmack natürlich auch mit reingeworst oder ihr.

00:03:53: Aber jetzt ist das eben auf die Patienten ausgelegt.

00:03:56: Darum geht's mir.

00:03:57: Das ist auch so spannend, was du sagst weil wir sind ja ein Online-Business und haben kaum Kundenverkehr.

00:04:01: aber wir haben sehr viel für uns gemacht natürlich auch viel für die Mitarbeiter gemacht.

00:04:05: Aber es ist schon auffällig auch Weil wir jetzt super viele Kundinnen doch auch haben Die dann gerne vorbeikommen.

00:04:13: Wir haben vorne diesen schönen InstaSport mit diesem Schriftzug des Social Empire Und jeder der halt kommt will ein Foto vor diesem Schriftzug.

00:04:21: Jeder postet das auf Insta, also das hat schon auch wieder krass mit der Außenwirkung und am Ende des Tages mit dem Image der Brand dann zu tun.

00:04:29: aber natürlich muss man auch sagen wir machen richtig viel ... Budget da jetzt reingepulfert.

00:04:33: Also das war jetzt kein Anfängerprojekt, aber es schon... also ich bin super stolz oder wir sind super stolzt.

00:04:38: Das wäre einfach auch so ein toller Homebase und schönes Headquarter jetzt.

00:04:42: Ich freut

00:04:42: mich, dass ich euch da auch so gut unterstützen kann.

00:04:44: Ja,

00:04:44: danke schön!

00:04:46: Lass uns mal ein bisschen zu dir noch kommen.

00:04:48: Wie lange gehst du jetzt schon mit uns?

00:04:50: Seit letztem Jahr März.

00:04:52: Also jetzt eigentlich nur ein Jahr?

00:04:54: Mir kommt das irgendwie schon länger.

00:04:55: Ja, auch komisch!

00:04:56: Jetzt ruhig drüber nachdenken.

00:04:58: Du hast gesagt, ganz klassisch bei uns im Kickstarter-Business... Wer war die Nicole vor der Social Academy?

00:05:03: Wie würdest du dich da beschreiben?

00:05:05: Ach, da war ich auch schon auf einem guten Weg würde ich sagen.

00:05:07: Hatte auch schon durch Warte empfiehlung gute Kunden.

00:05:09: Was war so dein Umsatzniveau?

00:05:13: Ich sag es war also ich hab dank euch mein Umsatz für vier Verachterung.

00:05:18: So für dazu.

00:05:19: Für

00:05:20: vierfacht, meine Lieben.

00:05:21: Genau!

00:05:22: Für vier facht.

00:05:23: und deswegen also klar ich habe auch zwei Kinder mit neun und elf mittlerweile.

00:05:28: die geben mir auch mehr ein bisschen mehr Freiheiten.

00:05:30: aber es ist vor allen Dingen euren Programm zu verdanken.

00:05:33: Das heißt, du hast eingecheckt ja auch als Interior Designerin.

00:05:37: Damals warst du BtoB schon oder BtoC?

00:05:40: Ja beides!

00:05:40: Also ich mache hier nach wie vor auch beides.

00:05:42: Die

00:05:43: Häuser machst Du ja auch sehr gerne.

00:05:44: Genau, aber ich habe einfach vor allem auch vom Mindset her bin ich ganz ganz anders geworden.

00:05:51: Ich weiß jetzt was meine Leistung wert ist und das verkörpere ich glaube ich auch ganz ganz anderes Und es wird auch so angenommen und ich mache nichts mehr mal ebenso nochmal for free dazu.

00:06:02: Das war auch ein ganz großer Game-Changer.

00:06:05: Und ja, ich glaube auch so einfach mal einen Auftritt und

00:06:09: der

00:06:09: Außenauftritt weiß jetzt was Netzwerken ist.

00:06:13: Ich habe wieder gelernt, was Akquise ist, was verkaufen ist gar nicht dass es irgendwie stumpf nach Verkaufen klingt sondern einfach ganz natürlich!

00:06:22: Ja, was ich mache und was in den unterschiedlichsten Situationen zu den unterschiedlichen Kunden sagen.

00:06:28: Ich sehe Gelegenheiten, ich ergreife Gelegenheit und bekomme da einen Auftrag.

00:06:31: Also einfach ein bisschen Verkaufsaffina auch geworden?

00:06:35: Genau, du hast im Kickstart ein Business gestartet.

00:06:37: Du bist mittlerweile im Scallup und arbeitest ja auch an deinem eigenen Scaliberprodukt?

00:06:42: Ja,

00:06:43: total gerne!

00:06:44: Also was jetzt aber schon richtig gut angekommen ist es ein Mentoring.

00:06:49: Das heißt das ist für die Kunden, die denken ich kann das eigentlich selbst fühlen sich dann doch immer wieder überfordert mit den ganzen Anforderungen und Fragen gerade in Sanierungsobjekten wo dann auch die Architekten mitspielen Weg fahren und häufig meine Kunden auch überfahren mit Dingen.

00:07:07: Und die Kunden vieles einfach als gegeben annehmen, und mit mir kommt dann Struktur rein und wir gehen wirklich nochmal eben auf diese Frage okay was brauchst du?

00:07:15: Wie ist dein Alltag?

00:07:17: Solche Fragen stellt der Architekt in der Regel nicht.

00:07:19: Nehmt

00:07:19: Gegenteil oder also die sind ja oft sehr schön aber gar nicht so praktikal.

00:07:23: Ja genau!

00:07:24: Oder wenn es vom Bauträger ist ich möchte ihn jetzt gar nicht zu nahe drin das sind halt einfach Grundrisse, die bei den meisten gehen.

00:07:31: Genau und dann wird es den Kunden übergestulten.

00:07:33: sie trauen sich gar nicht das mal zu hinterfragen.

00:07:35: dabei wäre eine andere Wegführung ganz anders oder die Küche ganz woanders hin.

00:07:38: und mit mir kommt ihnen von Anfang an Klarheit rein ist doch für die Bauträger gut dass es dann eben nicht mehr zur Änderung im Baugrozess kommt.

00:07:46: Das gleiche mache ich jetzt aber auch fünf Büro die umziehen und dann auch gesagt haben One so ein ganzes Konzept ist uns jetzt doch too much.

00:07:53: Aber wir wollen eine Begleitung haben Und dann bin ich einmal die Woche als Ansprechpartnerin da Egal welche Probleme oder Fragen ansteht, ich sag auch meine Meinung zu Fliesenfarben sag' ich mal.

00:08:02: Oder sag okay, denk doch mal über die Farbe nach.

00:08:04: Ich glaube das passt besser zu dir aber ich mache keinen Konzept.

00:08:08: Also am Ende des Tages für Menschen, die sich vielleicht so eine ganze Interior Designerin nicht leisten können oder wollen?

00:08:15: Ja genau.

00:08:16: Aber trotzdem... eine gute Affinität zu dem Thema haben und einfach auch einen schöneren Wohn- oder Arbeitsort.

00:08:20: Ja,

00:08:21: genau!

00:08:21: Und diesen Bau-, Sanierungs- oder auch Umgestaltungsprozess in Ruhe durchgehen weil ganz viele sind, können ja abends überhaupt nicht mehr zur Ruhe schlafen.

00:08:28: Ich weiß nicht wie, ich weiß nicht was, sieht das im Endeffekt gut aus?

00:08:34: Also ich bringe auch... ... Ruhe auch in den Menschen wieder rein.

00:08:36: Ich bin

00:08:37: auch so spannend, weil eigentlich ist ja so ... ... Wohnung sanieren oder einrichten oder Haus bauen ... ... ist ja am Anfang immer so ein schönes Projekt und irgendein Artiz dann... ... in Stress aus.

00:08:45: Ja

00:08:45: die meisten sagen es mache ich nie wieder!

00:08:48: Und ich würde sagen, ich würd's jederzeit wieder tun.

00:08:52: Aber da ist eine hohen Nachfrage da?

00:08:54: Das ist nämlich auch so spannend.

00:08:56: Wir haben immer verschiedene Phasen und jetzt merke ich gerade, dass super viele Interior-Designer bei uns durch die Decke gehen.

00:09:04: Und wir haben aber auch Phasene.

00:09:06: Wir hatten mal eine Phase, da waren superviele Brand-Designer und alle sind durch die Decke gegangen.

00:09:10: Wo kommt denn das auf einmal her?

00:09:12: Oder Web-Developer oder Fotografen funktionieren bei uns auch super gut und neu ist jetzt aber echt, dass diese Interior Design sparte... scheinbar auch ganz gut Gehör am Markt findet und es werden immer mehr und mehr.

00:09:25: Wie erklärst du dir das?

00:09:26: Ich glaube, dass die Menschen vor allem also durch Corona hat's angefangen.

00:09:29: Immer mehr Wert auf das eigene Zuhause legen, das schöne Wohnen oder jetzt eben das Unternehmen auch darauf kommen können.

00:09:35: wie bekomme ich meine Mitarbeiter wieder ins Büro.

00:09:38: Das ist auch noch mal ein ganz großer Faktor.

00:09:40: Ein schöner Arbeitsplatz macht ihr auch mehr Bock oder was?

00:09:42: Ja!

00:09:43: Also auch in Homeoffice muss auch schön aussehen und natürlich auch das Büro finde ich auch.

00:09:48: Es geht nicht immer nur weißes Büro schwarzer Schreibtisch-Buhl, es geht auch anders.

00:09:53: Du musst nicht gleich irgendwie so abgefahren wie Google sein oder so aber trotzdem... Wie gibt's auch da viele Videos?

00:09:58: Wenn man so viel Zeit einfach auch am Arbeitsplatz verbringt und das tun wir, ja.

00:10:02: Ja genau!

00:10:03: Und viele sind jetzt auch viel im Homeoffice dann fällt es auf ob man sich zu Hause wohlfühlt oder nicht Oder ob es doch mehr stresst.

00:10:10: Also Räume können uns auch Bande nicht stressen Das merken... Wir beziehen es nur nie auf den Raum.

00:10:14: Wir denken Es liegt an uns oder am Außen Aber häufig ist es auch der Raum.

00:10:18: Ich hab mal so ein Spruch gelesen Mit dem kann ich mich total identifizieren.

00:10:21: Das ist Chaos im Haus Ist Chaos im Kopf

00:10:24: Eine

00:10:24: Ordnung im Haus im Kopf und kann ich zu hundert Prozent nachvollziehen.

00:10:29: Ein Wochenende, wo wir alle Zuhause sind vor allem auch die Teenager Kinder und alles liegt in Schuttem Asche gefühlt schon am Samstag Mittag.

00:10:36: Oh Gott schwerst genau was du meinst!

00:10:39: Mich auch!

00:10:40: Ich muss auch immer alles aufgeräumt haben.

00:10:42: Ich lebe sehr reduziert.

00:10:44: bitte nicht so viele Möbelstücke und nicht so viel Krimskrammster herumlegt.

00:10:49: das brauche ich für meine für meine innere Ordnung auch exakt.

00:10:52: Ich auch,

00:10:53: wobei ich mittlerweile schon gelernt habe damit es mich nicht zu viel Zeit raumt und ich räume das Erdgeschoss auf.

00:10:59: Dies oben ausseht ist mir geil!

00:11:01: Was man nicht sieht...

00:11:02: Genau.

00:11:03: also wirklich mein Arbeitzimmer aus ist eine große Schiebeltürn, gucke ich über die Kücheninsel zum Ess-Tisch und diese Blickachse muss exakt sauber sein.

00:11:14: Also ordentlich.

00:11:15: Und oben ist... Wie wohnst du?

00:11:18: in einem Einfamilienhaus mit Garten, im Vorort von Hamburg.

00:11:23: Und wie richtet sich eine Inneninterior-Designerin?

00:11:27: Wie richtet es sich so eine Versorgung

00:11:28: ein?

00:11:29: Die Stierichtung kann ich gar nicht genau beschreiben.

00:11:31: Das ist wirklich.

00:11:31: zum Glück ticken meinen Mann und ich genau gleich was wir brauchen.

00:11:34: Aber du darfst auch entscheiden zu Hause oder... Ja

00:11:38: nur bei den Kosten!

00:11:41: Aber ansonsten vertraut er mir voll und ganz.

00:11:45: Wir sind wahnsinnig hell, obwohl ich vorhin gesagt habe, ein Arbeitszimmer sollte nicht weiß sein, meinst es auch nicht weiß aber unser ganzes Erdgeschoss ist komplett weiß warme Eichenboden.

00:11:54: trotzdem hab' ich ganz viel Wärme reingebracht.

00:11:56: also wir lieben unsere riesengroße Sofa zum Beispiel ganz eleganten Ästisch mit eleganten Äste stühlen und zwar genau die in Weiß, aber nicht hier kein Polster sondern sitzt Kunstsoftrade damit die Kinder nicht immer ihre

00:12:11: Ohr.

00:12:11: Ja das wäre auch ein vollem Weiß.

00:12:13: Dann könnte ich mich nicht entspannen.

00:12:15: Und so man kann das Sitzpolster rausnehmen.

00:12:19: Ich habe eine ganz ganz schneeweise Küche also auch die Arbeitsplatte mit einer ganz dünnen Arbeit komplett in Weis Rettchen und so, dass du wieder wärmer reinkommst.

00:12:29: Und mein Arbeitszimmer zum Beispiel ist in einem dunkelgrau.

00:12:32: Da brauche ich irgendwie eine andere Farbe um mich herum, meinen Fokus.

00:12:35: Ich mache auch die Deckenlampe, das ist so noch riesige Deckenlampen nie an sondern habe immer nur meine kleine Lichtinsel weil ich mich dann wirklich fokussieren kann.

00:12:43: Also das spielt schon in deinem eigenen Zuhause auch eine große Rolle,

00:12:46: oder?

00:12:46: Ja sehr viel Naturmaterialien brauche ich um mich.

00:12:49: Und

00:12:49: tauscht dann alle paar Jahre auch das Mobile-Jahr aus weil es nicht mehr State of the Art ist?

00:12:54: Das

00:12:54: würde ich am liebsten aber das ist ja noch

00:12:55: mein Wahnsinn!

00:12:58: Aber ja, das eine oder andere ändere ich schon.

00:13:00: Ich bin viel auf Möbel messen und dann ... Das ist

00:13:02: halt auch deine Berufung?

00:13:03: Ja genau!

00:13:05: Du

00:13:05: kannst ja auch nicht selber das Nicht-Leben was dem noch außen verkörpert.

00:13:08: Wir machen auch viel im Do It Yourself.

00:13:11: also wir haben mit Zweppel.

00:13:12: eine Sache habe ich mich damals auch vom Architekten überreden lassen.

00:13:16: Vom Flur geht man bei uns direkt trauern in die Küche, das hab' ich umgeändert aber man biegt ins Wohnzimmer quasi ab und da ist ne Tür und ich hab gesagt ich brauch diese Tür nicht und er so doch... Also man kann ja nicht ohne Tür Und wir haben sie nie benutzt Und die haben wir jetzt endlich geschlossen.

00:13:30: Ich liebe Rundbögen und dann haben wir uns da noch meinen Regal reingebaut, mit einem Rund-Bogen...

00:13:35: Ach krass!

00:13:35: Das macht ihr dann selber?

00:13:36: Das

00:13:36: machen wir selber.

00:13:37: Also die Ideen kommen von mir und mein Mann liebt das dann sich... Man

00:13:40: muss dann handwerklich begabt werden?

00:13:41: Ja genau.

00:13:42: Issa Gott sei Dank war auf meiner Traumannliste drauf und ist so erfüllt worden.

00:13:47: Und dann, ja wenn er das richtige Werkzeug nicht hat, dann guckt er sich Tutorials an und guckt welches Werkzeuge braucht.

00:13:53: Also wir arbeiten auch total exakt!

00:13:55: Du siehst nicht dass es im Do-It-Yourself entstanden ist.

00:13:58: Ja crazy,

00:13:59: obwohl er ja ganz was anderes ist.

00:14:00: Er ist anweilt, das würde man ihm nicht zutrauen.

00:14:02: aber ja genau... und dann dauert denn zwar immer bis wir's dann umsetzen, also das haben wir letztens gemacht und das ganze Wohnzimmer wird so anders.

00:14:10: Und ihr streitet euch da noch nicht?

00:14:13: Nicht immer.

00:14:15: Also das letzte Projekt ist komplett ohne Streit abgelaufen.

00:14:19: Nein, Streit würde ich auch gar nicht sagen.

00:14:22: Ja genau oder?

00:14:24: Nee,

00:14:24: gar nicht!

00:14:24: Aber wenn dann meine Idee doch nicht so einfach umzusetzen ist wie gedacht, dann wird kurz geflucht.

00:14:29: aber im Endeffekt machen wir sowas wahnsinnig gerne zusammen.

00:14:32: Und es ist

00:14:32: ja auch voll schön da gemeinsam was produziert und geschaffen zu

00:14:35: haben.

00:14:35: Genau, dann stehen wir wirklich abend stolz davor.

00:14:38: Wir

00:14:39: haben das geschafft.

00:14:42: Lass uns über ein Kapitel sprechen in deinem Leben, das ja nicht so leicht war.

00:14:45: Du hast dir ganz lange zurückgesteckt jetzt und warst ganz viel in deiner Mamarolle.

00:14:51: Dein kleiner Sohn?

00:14:53: Mein großer.

00:14:53: Ein großer Sohn ist mit wieviel Jahren?

00:14:55: Mit sieben Jahren.

00:14:56: An was genau erkrankt?

00:14:58: An Leukämie.

00:15:00: Richtig, richtig krass.

00:15:01: Ich weiß noch alles zu mir, dass du das erste Mal erzählt hast.

00:15:03: Habe ich so gekämpft die Tränen runtergeschluckt?

00:15:06: Ich glaube keine Mama kann sich das vorstellen oder jede Mama hofft immer, dass sowas auf gar keinen Fall einen selber trifft.

00:15:14: Jetzt habe ich eben als die Diagnose kam auch noch gehofft, dass das alles nur ein Füßertraum

00:15:18: war.

00:15:18: Das sind wir gar nicht und dann hat es euch aber doch getroffen.

00:15:22: Und dann bist du ja komplett raus aus der Selbstständigkeit Nur für dein Kind.

00:15:29: Ja,

00:15:29: beziehungsweise das war auch so ein... Auch wieder ja dass das Universum, das Leben ich habe erst mal komplett alle Projekte gestoppt.

00:15:40: also Ich war so in Fahrt!

00:15:42: Das war jetzt Ende Ende einundzwanzig und ich habe mich ja zweitausend als zwei tausend selbstständig gemacht.

00:15:47: Ich hatte sieben Ferienwohnungen, ich hatte eine Praxis und ich hab alles gesagt okay ich kann nicht mehr.

00:15:53: also

00:15:53: es war sehr florierend.

00:15:54: Ja genau ich habe alles gestoppt weil ich auch gar nicht wusste wie's weitergeht.

00:15:59: und dann nach ein paar Wochen im Krankenhaus kamen einen Anruf mit unbekannter Nummer und normalerweise gehe ich nicht dran bei nicht im Krankenhause.

00:16:08: irgendwie bin ich dran gegangen und da war ne ganz nette Ärztin dran wie gerne mit mir arbeiten wollte.

00:16:13: Und dann habe ich ihr gesagt, was bei mir gerade los ist und da meint sie es macht nichts als war kurz vor Weihnachten.

00:16:19: Ich schließe die Praxis erst am August.

00:16:21: bis dahin haben wir Zeit.

00:16:22: und ja, Sie arbeiten wenn Sie arbeiten möchten oder wenn die nicht danach ist.

00:16:29: und nur noch eine weitere Kundin hat auch gesagt.

00:16:33: Mich hatte noch eine Privatwohnung auch gesagt Wir machen es in deinem Tempo.

00:16:38: Und das hat auch geholfen, muss ich sagen in der ganzen Zeit?

00:16:41: Wie ist es

00:16:43: wenn man als Mama auf einmal so eine Diagnose kriegt?

00:16:47: Das ist das Schlimmste, was dir passieren kann.

00:16:50: Also ich war mit meinem Sohn alleine in dem Moment im Krankenhaus als der Verdacht mir der Verdach gesagt wurde weil ich bin... Ich habe meinen Gefühl sagt mir jetzt stimmt etwas mit ihm nicht.

00:16:59: Ich bin in die Notaufnahme gefahren und dann hat mich die Ärztin ins Nebenzimmer geholt und gesagt wir haben den Verdacht dass in Blut ihres Sohnes Zellen sind die da nicht hingehören.

00:17:11: Das klingt ja noch irgendwie so... Ja,

00:17:13: aber ich wusste schon was das ist.

00:17:15: Und ich hab nur gedacht, ich kann's meinen Mann nicht sagen.

00:17:18: Ich kann es meinem Mann nicht machen.

00:17:20: Krass!

00:17:22: Ja, mal einen Schluck trinken.

00:17:26: Ja, und dann springt oder ist bei mir der Überlebenssinn angesprungen.

00:17:31: Die Löwen

00:17:31: in dir?

00:17:33: Absolut!

00:17:34: Ich habe keine einzige Träne vergausen weil ich so eine Angst hatte.

00:17:39: Als erstes hatte ich keinen Raum.

00:17:40: Ich bin sofort mit ihm ins Universitätsklinikum in Hamburg überführt worden im anderen Krankenhaus.

00:17:47: Zwei Patienten in einem Zimmer, jeweils ein Elternteil auf einer Klappliege daneben.

00:17:51: Das heißt der einzige Rückzugsort für mich war... Es war ja auch noch Corona.

00:17:55: Wir konnten hier auch die... Also zuerst waren wir auch im isolierten Zimmer mit Schleuse.

00:18:00: Ich konnte dieses Zimmer nicht verlassen.

00:18:01: Das heisst mein einziger Rückzug waren das Bad und ich hatte so eine Angst wenn ich die Schleusen einmal Rechen lasse, dass ich dann Zusammenbreche und nicht mehr stehen kann.

00:18:10: Deswegen ... Ich hab in der ganzen Zeit keine Einzelgeträne vergossen.

00:18:14: War einfach nur da.

00:18:15: Ich musste ja auch meinem Sohn Sicherheit und Halt im Krankenhaus geben als sieben.

00:18:20: Hat er kapiert was abgeht?

00:18:21: Ja.

00:18:23: Und hat er Angst?

00:18:24: Also im Nachhinein hat er es gesagt, ja also es war ihm klar das ist auch eine potenziell tödliche Krankheit wahr.

00:18:29: Er hat am Anfang gar nicht viele Fragen gestellt.

00:18:32: Er hatte einfach nur zugehört, was die Ärzte gesagt haben Als wir dann den ersten sehr langen Block im Krankenhaus hatten, also man ist mal blockweise im Krankenhause und die anderen Tage zu Hause.

00:18:41: Da musste man es ja auch komplett einigeln wegen Corona.

00:18:44: Wir haben uns zum Teil die Einkäufe von Freunden vor die Tür stellen lassen weil ja jegliche Infektion potenziell tödlich gewesen wäre.

00:18:52: Und die Autofahrten da hat er mit mir geredet und da hat der auch gefragt und dann hat er auch gefragt wann?

00:19:00: man kann nicht daran sterben?

00:19:02: Mir wurde gerade ein ehrlich zu sein und ich sage sie ja, aber deswegen bekommst du diese Medikamente.

00:19:07: Er hat ja auch gespürt wie schlecht es ihm durch die Chemo ging.

00:19:11: Und bestimmt auch wie schlechtes dir irgendwo dahintergingen?

00:19:15: Ja das weiß ich nicht.

00:19:15: Das habe ich ja versucht vor ihm zu verstecken und da hat er mir auch gesagt ist doch gut dass sich immer so Ganz ruhige war, egal was im Krankenhaus war.

00:19:24: Ich war nie panisch und wir hatten heikle Situationen auch lebensbedrohliche Situationen Und ich habe es geschafft nach außen hin immer komplett ruhig zu klaren.

00:19:34: wie hier ist das geschifft

00:19:37: weiß ich nicht.

00:19:38: Ich glaube einfach weil ich für meinen Sohn stark sein wollte.

00:19:43: Und hast du die Tränen irgendwann nachgeholt?

00:19:44: Ja.

00:19:45: Aber ich musste dazu wirklich in eine Breastwork-Session gehen, wo mein Verstand ausgeschaltet wird und dann sind sie auch erst mal geflossen.

00:19:54: Mittlerweile ist er gesund!

00:19:57: Was hat dich das alles gelernt?

00:19:59: oder wie hat dich es zum Leben verändert?

00:20:02: Also zum einen bin ich dadurch noch dankbarer geworden.

00:20:06: So komisch wie das auch klingt, man ist dankbar obwohl der so eine Neukomie hatte.

00:20:10: aber auch die ganze Zeit hat uns auch geholfen.

00:20:13: einfach diese Dankbarkeit.

00:20:15: wir konnten trotz allem für so viel dankbar sein und wir wohnen in der Nähe von diesem superkranken Haus.

00:20:21: Wir müssen wenn es irgendwie das Fieber steigt nicht zwei Stunden fahren sondern sind innerhalb von.

00:20:27: wenn ich schnell gefahren bin, habe von fünfzehn Minuten da gewesen nachts.

00:20:30: Wir wohnen in einem schönen Haus und es geht gut allein schon dass wir in Deutschland leben.

00:20:35: also wir hatten auch eine Familie aus der Ukraine mit auf dem Zimmer die dort mit dem Krankenwagen abgeholt wurden.

00:20:44: Also das größte ist wirklich Dankbarkeit, Dankbarkeit, Dankparkeit.

00:20:47: Ich freue mich, ich bin vorhin hier durch die Stadt gelaufen alleine schon über diese ganzen Blüten die hier schon mehr sind als bei uns.

00:20:54: Familie ist das Wichtigste.

00:20:57: Zeit mit der Familie ist wichtig, aber auch dass ich meine Rolle wieder habe in der Selbstständigkeit, wenn es die Gelegenheit dazu gab.

00:21:07: Ich war immer die volle Zeit für meinen Sohn da, aber es gab auch Zeiten wo er beim iPad auch auf dem Krankenbett saß und dann ...

00:21:16: Ja, immer ein bisschen verrückt.

00:21:18: Genau!

00:21:18: Wenn sich alles im Leben

00:21:19: nur noch ... Ja, genau.

00:21:21: Die Krankheit wird dir dann das Leben?

00:21:23: Ja

00:21:23: und du bist halt ... Du sitzt in so einem Plastikstuhl neben diesem Bett und guckst deinen Kind an, musst den die ganze Zeit beobachten um auf Nebenwirkung zu gehen.

00:21:31: Und das ist deine Aufgabe!

00:21:34: Genau, also ich brauchte dann auch irgendwann wieder was Eigenes und wirklich die Selbstständigkeit mein eigenes Ding, mein eigener Baby, was wirklich ... ja, ich glaub meine Seelenaufgabe ist so deutlich wie es immer wieder erfolge, dass gibt mir auch wahnsinnig viel Energie und uns verfolge ich eben

00:21:47: auch.

00:21:48: Wie alt ist der jetzt?

00:21:49: Elf

00:21:50: Und es geht ihm gut?

00:21:51: Es

00:21:51: geht ihm so gut.

00:21:52: Also jeder, der ihn kennt und dann die Diagnose hört damals meintet das kann nicht wahr sein.

00:21:58: also wir sind jetzt Skifahren gewesen und er ist die siebzig-pistenkilometer am Tag runtergedüßt.

00:22:02: Also da wird's nicht klar wie

00:22:04: hat er das geschafft?

00:22:06: Jetzt so gut im Skifahrn zu sein!

00:22:08: Wenn die Kurve so grob verkriegt...

00:22:12: Also erstens auch seine Persönlichkeit, da ist er irgendwie immer ein ganz ruhiger gewesen und immer einen Sonnenschein Und uns wurde auch von Anfang an gesagt, die Kinder meistern das viel besser als wir Erwachsene.

00:22:24: Er war jetzt auch in einem Alter wo er zwar schon kapiert hat was mit ihm versteht aber noch nicht zu viele Fragen gestaltet glaube ich.

00:22:31: Ich glaub Teenager haben es schwerer.

00:22:34: So hatte er einfach jeden Tag

00:22:36: gemacht.

00:22:36: Jeden

00:22:36: Tag aufs Neue.

00:22:37: Also es wurde uns auch gesagt, ihr geht Tag für Tag und das war auch seins und hat dann auch das Schuljahr wiederholt weil er halt neun Jahre Gott sei Dank nicht neun Monate nicht in der Schule war.

00:22:49: Das war schwierig.

00:22:51: Aber am Ende war es richtig so gut, dass wir diesen Druck rausgenommen haben.

00:22:55: Weil wir auch dachten ... Es geht um gar

00:22:57: nichts.

00:22:58: Also überleben und alles andere ist ...

00:23:00: Ob man da ein Jahr in der Klasse ist oder nicht?

00:23:04: Er ist sowieso vorzeitig eingeschult worden.

00:23:06: Das war davon daher kein Problem.

00:23:09: Dann hat er wieder angefangen, Schritt für Schritt ins Leben zu finden.

00:23:13: Die Familienreha hat uns sehr gut getan.

00:23:15: vier Wochen auf Sylt.

00:23:17: Du und er?

00:23:17: Komplett wie alle vier!

00:23:19: Ach schön.

00:23:20: hat sich vier Wochen rausgezogen.

00:23:22: Das war super!

00:23:25: Da haben wir auch wieder mehr Mut bekommen.

00:23:26: Auch gerade noch, es war immer noch Corona, rauszugehen und mal wieder essen zu gehen.

00:23:32: Man hat dann auch Angst oder wenn der Gesunde schon nicht rausgehen soll?

00:23:37: Ja genau.

00:23:39: Wie schwierig ist es dir dann auch oder wie leicht ist es Dir gefallen von dieser Rolle wieder zurück in die Selbstständigkeit und in die selbst Verwirklichung?

00:23:49: und jetzt hast du gesagt Es funktioniert grad gut!

00:23:51: Du machst krasse Umsätze, Umsatzvervierfachungen.

00:23:54: Gibt's da irgendwie noch einen Teil in dir, der sagt oh mein Gott ich muss für meine Kinder zu Hause sein?

00:24:00: oder wie war das?

00:24:00: Ich bin ja Gott sei Dank viel noch für meine kinder Zuhause.

00:24:03: Es war am Anfang schon immer viel mit schlechtem Gewissen verbunden.

00:24:06: auf der einen Seite Bin ich wirklich aufgeblüht also meine erste Messe im Kopenhagen nach dieser ganzen Zeit.

00:24:14: schönste Stadt schönstes Wetter und ich bin wirklich Geflogen so viel Energie hat mir das gegeben.

00:24:22: Ja, da hat mich schon immer wieder schlechte Gewissen eingeholt.

00:24:24: Aber da wurde ich auch von allem im Umwelt so positiv bestärkt, dass es das genau ist was man jetzt ja auch braucht.

00:24:33: Also kann mich ja nicht selber aufgeben.

00:24:36: Eben geht's ja wieder gut, er lebt ja auch ein normales Leben.

00:24:38: Warum soll ich nicht wieder ein normaler Leben aufnehmen?

00:24:40: Das viel mir schon schwer oder gerade auch... zwei Jahre war es meine Aufgabe, ihn zu beschützen und zu beobachten.

00:24:46: Und plötzlich fahr mal selber an mein Fahrrad!

00:24:48: Tschüss!

00:24:48: Wieder

00:24:49: loslassen!

00:24:50: Genau, aber ich glaube darin bin ich ganz gut.

00:24:53: Und auch dran gewachsen?

00:24:54: Ja total.

00:24:55: Hast du heute noch ein schlechtes Gewissen?

00:24:56: Ein bisschen ja weil er schon noch sehr an mich gebunden ist.

00:25:01: Ihr

00:25:01: seid sicher auch eng da drin oder?

00:25:02: Ja, total.

00:25:06: Ach, das ist der Backbox und bebeide jetzt dran wenn ich beruflich unterwegs bin.

00:25:10: Er sieht ja auch wie glücklich ich dann nach Hause komme.

00:25:13: wir telefonieren.

00:25:14: Jetzt seitdem man ein Handy hat schreiben wir uns auch viele Nachrichten hin und her wenn dich nicht da sind.

00:25:18: Das ist auch nochmal eine ganz andere Art von Kommunikation.

00:25:23: Also nur, wenn man da ist, ist man ja auch nicht da.

00:25:25: Man kann ja auch da sein und trotzdem sehr busy oder versunken in so eine Dinge.

00:25:29: Und ich kann aber irgendwo weg sein mit meinen Kindern ganz toll connectet

00:25:33: sein.

00:25:33: Weil ich

00:25:33: mich halt sehr drauf fokussiere, wenn wir dann mal zwanzig Minuten telefonieren oder uns miteinander beschäftigen und auseinandersetzen.

00:25:39: Ja!

00:25:40: Und jetzt nach der Krankheit versuche ich wirklich... Es fällt mir immer noch schwer, aber auch zu sagen okay Jetzt ist Kinderzeit, jetzt ist Arbeit, es ist egal.

00:25:48: Ich versuche noch wirklich nicht auf mein Handy zu achten damit ich für die Kinder da bin Sei es, wenn wir jetzt für Klasuren lernen oder einfach so ein Spiel zusammenspielen.

00:25:57: Oder Tennis spielen, Federbeis spielen, was auch immer, dass ich dann nur für die Kinder da bin und dann aber auch wieder eine Zeit ist, wenn ich super viel zu tun habe das letzte Jahr, die ganze Zeit, der Fall war, Gott sei Dank.

00:26:07: Ich sag okay, die ein zwei Stunden vom Abend essen können, aber wieder mir!

00:26:10: So diese Präsenz im Jetzt?

00:26:12: Genau.

00:26:13: Ich

00:26:14: kenne das natürlich auch.

00:26:15: Man ist mit der Familie zusammen, aber im Chat ploppten die Nachrichten auf und irgendwer braucht ja immer irgendwas.

00:26:21: Und

00:26:21: dann ist man ja super schnell verleitet zwar hier zu sein, aber in dem Kopf eigentlich wieder ganz anders zu sein.

00:26:27: Ja

00:26:28: genau ich krieg denn aber auch die Rückmeldung hammer als Lieblender.

00:26:30: Nächstes Mal

00:26:30: sind wir nie weg.

00:26:33: Ja, total.

00:26:33: Wobei meine sind ja fünfzehn und siebzehn mittlerweile oder fast fünfzehnt und sieben.

00:26:37: Die sind ja auch selber teilweise schon.

00:26:39: also ich muss schon wieder um die Zeit kämpfen weil die in einer Abnablungsphase sind wo ja die Mama halt jetzt eine schöne Nebenrolle hat aber Hauptrolle spielt halt einfach ihr eigenes Leben schon.

00:26:49: Und das ist ja auch

00:26:50: als auch schön eine schöne

00:26:51: Erfahrung aber auch irgendwie ne krasse Erfahrung wenn man darum kämpfen muss dass

00:26:54: man seinen

00:26:55: eigenen Kindern wieder verbringen darf Und Kleinkindeltern, weinen Maschinen rum.

00:27:01: Genau!

00:27:03: Jetzt hast du so einen krassen Schicksalsschlag.

00:27:05: Ich kann mir ja nicht annähernd vorstellen wie heftig das dann wirklich ist.

00:27:09: Das ging über wie viele Jahre?

00:27:10: Über zwei Jahre.

00:27:12: Also über neun Monate Krankenhaus und intensive Chemo mit einem Dramatranneuern oder mit Haare verlieren und so... und Cortison.

00:27:20: Und dann geht die Therapie zu Hause weiter, das heißt jeden Tag eine Chemo-Gabe zuhause, einmal wöchentlich ins Krankenhaus zur Blutbildkontrolle.

00:27:31: Genau wir sind jetzt immer noch alle drei Monate zur Blubildkontrollen da damit wir eben sicherstellen dass kein Rezitiv kommt.

00:27:37: Hab er es in Remission oder wie heißt das?

00:27:41: Wie heißt das jetzt?

00:27:42: Geheilt.

00:27:43: Ja nun nicht ganz!

00:27:44: Es geht nach fünf Jahren nach Abschluss der Therapie.

00:27:46: Wir haben jetzt die Hälfte.

00:27:49: Hast du noch für irgendwas Angst?

00:27:55: Oder es geht sogar.

00:27:56: Das finde ich gar nicht mal so schlimm, jetzt habe ich ja die ersten zwei Berufsjahre damals gelernt, deswegen geht das... Ja, ich hab Angst meine Familie zu verlieren.

00:28:09: Damals war's auch die erste Angst war natürlich meinen Sohn zu verliern und mein Mann zu verlierern weil man ganz viel hört dass Familien auseinander gehen Wirklich?

00:28:20: Durch die Krankheit.

00:28:21: Und wir sind ein wahnsinnig gutes Team, haben das sehr gut zusammen hinbekommen.

00:28:26: und auch jetzt.

00:28:27: So muss ich sagen... Ich habe vor nicht viel Angst.

00:28:33: Auch jetzt habe ich gemerkt auf der Schiebpiste wenn man dann guckt, oh Gott wie schnell war ich denn!

00:28:39: Also auch nicht.

00:28:42: Ich hab schon so etwas wie Panji Sprung von... größten Brücke, höchsten Brücke in Südafrika gemacht und falsch im Sprung.

00:28:48: Und so alles vor den Kindern.

00:28:50: Der wäre mir jetzt das Risiko zu groß, dass meine Kinder mich verlieren.

00:28:53: Aber ich selber hatte keine Angst.

00:28:56: Oder ich habe es gemacht, da war ich noch jünger.

00:28:58: Meine Kinder waren zwar schon da.

00:28:58: Ich kann mich hier rinnen, die haben das aus dem Maxikosi und der eine konnte gerade so laufen aber... irgendwie jetzt so vierzehn Jahre später, gut dass ich es gemacht habe.

00:29:08: Aber auch... Ich muss das nicht noch mal riskieren.

00:29:10: also im Universum dankbar, dass wir das einmal machen.

00:29:13: Genau, genau!

00:29:13: Aber ich meinte hierzu im Business-Context weil wir sehen ja bei den Frauen super auf dem Angst zu verkaufen.

00:29:19: sie haben Angst ihren Preis zu nennen Sie haben Angst in die Sichtbarkeit zu gehen ihre Wahrheit auszusprechen Den Preis zu erhöhen und so weiter und sofort.

00:29:27: Wie bist du da?

00:29:28: Auch angstfrei oder...?

00:29:30: sehr selbstsicher.

00:29:32: Auch dank eures Programms muss ich sagen, aber ich glaube das spielt ja alles so zusammen.

00:29:38: Da bin ich relativ ruhig und wenn es einem Kunden zu teuer ist dann weiß ich auch okay dann ist es halt so.

00:29:44: also wir können vom Preis runter gehen, da gehe ich mit meiner Leistung runter.

00:29:49: Also das ist wirklich nicht mehr verhandelbar Und da weiß ich auch wirklich, wofür ich stehe.

00:29:55: Ich habe ja die wundervollen Feedbacks meiner bisherigen Kunden und weiß was ich leiste und was man leistet.

00:30:02: Wie unterstützt dann man dich?

00:30:04: Also es steht voll und ganz hinterher mehr.

00:30:05: aber auch der Ausschlag gibt nur dass ich mich selbstständig gemacht habe.

00:30:10: Ansonsten ist das natürlich schon auch schwierig... Wir haben ja damals eine Vereinbarung getroffen sozusagen als ich noch einen Job hatte in dem ich nicht aufgegangen bin.

00:30:18: Ich kümmere mich um die Kinder Platt gesagt, für Skatefighting zu stehen.

00:30:24: Klassische Rollenverteilung und er ist billion in deinem Job und hat mich auch wirklich gebraucht, dass ich ihm rückenfreigehalten habe.

00:30:31: Bist

00:30:31: du auch eine kümmere Rinn?

00:30:33: Ja total!

00:30:40: Er will mich von Herzen unterstützen, dann passieren aber wieder Dinge wo ich vielleicht denke ja ich kann mir das und das auch noch rausnehmen.

00:30:47: Und da ist es vielleicht nicht gut.

00:30:49: Aber daran arbeiten wir jetzt dass wir wirklich zusammen diesen Weg gehen also dass er seine Karriere macht.

00:30:53: Der ist

00:30:53: ja auch krasserfolgbar.

00:30:55: Ja genau.

00:30:55: Er ist Partner glaube ich oder?

00:30:57: Genau Partner einer

00:30:58: Großständigkeit

00:31:00: zu

00:31:01: setzen.

00:31:01: Ich kenne das ja auch von uns Zuhause.

00:31:05: Also erstens, wer darf jetzt mehr gerade einfordern vom Top?

00:31:09: Das ist wie so eine Bilanzierung.

00:31:11: Ja aber ich muss das noch machen und ich muss diesen Raum halten.

00:31:15: Und andere sagt ja, ich mach auch das und das und dass und das!

00:31:18: Es ist ja schon auch spannend wenn da die Ego's zu aufeinander um irgendwie...

00:31:22: Ja genau.

00:31:24: Aber wir werden immer besser darin muss ich sagen.

00:31:29: Ich bin jetzt hier bei dir in Salzburg und er ist mit den Kindern zu Hause.

00:31:31: Er hat sich heute schon so gut gekümmert, wo mir mein Herz aufgeht.

00:31:37: Ich kriege das natürlich auch immer per Videos oder per Fotos mit.

00:31:40: Das ist schön zu sehen!

00:31:42: Und ich gönne es meinen Kindern auch so von Herzen, dass sie mal nur Papa haben Fragen, wo sie sonst nur mich fragen würden.

00:31:49: und ich glaube das tut mein Mann auch für die Beziehung

00:31:51: auch super super schön.

00:31:54: Kannst du mit gutem Gewissen da schon wegfahren?

00:31:56: Genießt es hier?

00:31:56: Ja

00:31:57: total

00:31:58: richtig schön!

00:31:59: Was ist dein Ziel für dieses Jahr

00:32:01: nochmal für die Verfährfachungen hinzubekommen?

00:32:03: Geil

00:32:03: was wäre das in Zahlen?

00:32:06: Gut sechsstellig.

00:32:08: also.

00:32:08: ich habe ja jetzt schon die Sechsstelligkeit überschritten im letzten Jahr und

00:32:15: es heißt fünfhunderttausend sechshundert tausends Umsatzziel?

00:32:19: Richtig nice.

00:32:20: Jetzt hast du vorhin schon ein bisschen geplaudert, magst du hier auch sagen wie laufen deine Umsatzmonate bisher?

00:32:26: Ich würde mal sagen ich bin schon auf einem guten Weg.

00:32:29: Mach's dir Spaß!

00:32:30: Total, ich liebe es.

00:32:32: Also mein Job kippt mir jetzt so viel Energie

00:32:35: richtig schön und

00:32:36: dafür arbeite ich auch gerne viel und auch hart.

00:32:41: Das

00:32:41: finde ich auch so ein Thema.

00:32:42: Ich finde, man darf hart arbeiten.

00:32:44: Ja absolut!

00:32:45: Also ich bin nach einem spiritueller Mensch und gehe ja auch den Weg aber trotzdem müssen wir ins Tun kommen.

00:32:49: Also das reicht nicht, wenn wir nur wünschen.

00:32:53: Was würdest du unseren Zuhörern als einen ultimativen Umsetzungstipp mitgeben?

00:33:00: Wenn es mal schwer fällt habe ich jetzt die Let Them Theorie gehört fünf vier drei eins machen.

00:33:09: Also das ist wirklich ... Weil auch ich habe Tage, wo ich nicht motiviert bin.

00:33:13: Wo ich nicht aus dem Quark komme oder denke, ich hab den Kopf nicht dafür.

00:33:19: Dann versuche ich erst mal Themen zu machen für die ich dann einen Kopf habe.

00:33:23: aber irgendwann muss man ja auch mal was tun.

00:33:25: und dann wirklich hat mir total geholfen fünf vier drei zwei eins im Hörer greifen e-mail schreiben Ja Und sich von einem Nein nicht runter kriegen lassen.

00:33:36: Ich danke dir.

00:33:37: Danke für das ehrliche Interview, auch für das emotionale Interview und ich bin ganz klar hier werden noch viel von dir hört und sehen.

00:33:43: Das hoffe ich auch!

00:33:44: Ich komme gerne wieder hin.

00:33:46: Dankeschön.

00:33:47: Aber hat meine Lieben, wenn euch das gefallen hat wie immer wir freuen uns über ein Feedback auf Instagram.

00:33:52: Wir freuen uns aber auch über einen Rating auf dem Spotify Podcast einfach auf das kleine Herzchen drücken und wir hören und sehen uns nächste Woche wieder.

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