#107 Premium-Fotografie: Wie Maren mit Headshots sechsstellig verdient

Shownotes

In dieser Folge spricht Verena mit Maren Kindler, Premium-Fotografin für Headshots und Personal Branding, die konstant hohe fünfstellige Monatsumsätze erzielt. Maren teilt ihren außergewöhnlichen Weg von der IT zur Fotografie und erklärt, wie sie sich durch ihre einzigartige Methode mit Körpersprache und Mimik von anderen Fotografinnen abhebt. Du erfährst, warum Headshots die Zukunft der Business-Fotografie sind, wie wichtig regelmäßige Shootings für deine Sichtbarkeit sind und warum KI echte Persönlichkeit niemals ersetzen kann.

✅ Marens Karrierewechsel von der IT zur Premium-Fotografie und wie sie ihre analytischen Skills in die Fotografie integriert

✅ Die Bedeutung von Körpersprache, Mimik und psychologischen Aspekten in der Premium-Fotografie

✅ Warum Headshots für CEOs und erfolgreiche Unternehmer unverzichtbar sind und wie sie sich von klassischer Lifestyle-Fotografie unterscheiden

✅ Die Wichtigkeit von regelmäßigen Shootings (mindestens jährlich) für authentische Personal Brands

✅ Der richtige Umgang mit KI in der Fotografie und warum sie menschliche Authentizität nicht ersetzen kann

Mehr zu Maren Kindler: https://ch.linkedin.com/in/marenkindler

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Transkript anzeigen

00:00:03: Es geht ja eigentlich um den Menschen und seine Persönlichkeit.

00:00:13: Dieser Beziehungsaufbau ist eigentlich sehr wichtig zu der Person, also wenn ich Fotos brauche und zu einer unbekannten Person gehe dann ist die Hemmschwelle sehr groß.

00:00:26: Jeder ist Photogen.

00:00:27: Also es ist tatsächlich nicht so dass man unfotogän ist.

00:00:31: Man ist nur dann unfotogen in sich selber ruht und sich selbst sieht.

00:00:45: Ladies and gentlemen, herzlich willkommen zu einer weiteren Podcastfolge vom Social Academy-Podcast.

00:00:49: Und wie es unschwer zu erkennen ist heute wieder im Videoformat.

00:00:53: Heute sitze ich auch nicht zu Hause im Satzburg Office, sondern ich bin im wunderschönen Marrakesch und ich bin auch nicht alleine gekommen.

00:00:59: Ich darf die fabelhafte Marin heute hier begrüßen.

00:01:02: und marin wie immer am Anfang die Frage wer bist du?

00:01:05: Was kann ich bei dir kaufen?

00:01:06: Als erst mal herzlichen Dank, dass du mich eingeladen hast.

00:01:09: Mein Name ist Marin Kindler und ich bin Fotografin für Headshots & Personal Brand.

00:01:14: Und spezialisiert bin ich auf Ausdruck- und Wirkung durch Körpersprache und Mimik, die ich immer integriere in meinen Shootings.

00:01:24: Du gehst jetzt schon eineinhalb Jahre mit uns?

00:01:27: Bist auch eigentlich so durch alle Programme durchgegangen.

00:01:31: Erste Frage mal wie findest du Marakashir?

00:01:32: Wie gefällst ihr hier im Seerserkel?

00:01:34: Also Marrakesch, erstmal super.

00:01:37: Aber was natürlich noch besser ist eigentlich die Community, unsere ganze Gruppe und das Zusammenspiel von allem.

00:01:44: Das heißt Learnings, Dankbarkeit, das Entferntsein von zu Hause und wirklich einfach mal frei sein um auch frei mit den Gedanken und Erweiter an seinem Business zu arbeiten.

00:01:57: hier Und würdest du sagen Premium location hier so?

00:02:01: Ganz klar, premium location kann man ja wirklich nicht so sagen.

00:02:05: Also Location Hotel Pool Essen komplette Begleitung Ausflüge super und trotzdem auch noch die ganzen die ganzen Learnings und die ganzen Events die wir zusammen machen auch perfekt!

00:02:19: Super schön.

00:02:20: Premium soll ja heute auch so ein bisschen der Aufhänger sein, über das wir sprechen.

00:02:24: Du stehst für Premium Fotografie.

00:02:27: Mich wird mal interessieren was heißt denn oder was verkörpert denn dieses Wort Premium Fotographie?

00:02:34: Für dich und auch wie lange machst du das schon?

00:02:36: und warum würdest du von dir behaupten dass du diesen premium Anspruch auch lebst und verkörperst?

00:02:43: also grundsätzlich macht es jetzt seit also hauptberuflich seit elf Jahren und habe dann ein paar Jahre vorher angefangen, das nebenberuflich aufzubauen.

00:02:55: Du kommst eigentlich aus der IT richtig?

00:02:56: Ich

00:02:56: komme eigentlich aus die IT... Wie

00:02:58: bist du auch so zugekommen von der IT zur Fotografie zu wechseln?

00:03:03: Ja, das ist eine wirklich spannende Sache!

00:03:05: Also ich hab schon immer Kreativität gemacht Tatsächlich auch in der IT, weil ich habe immer diese Projekte gemacht die eigentlich noch keiner kannte irgendwelche neuen Sachen.

00:03:15: Also heutzutage wäre das die KI.

00:03:19: Damals war es irgendwelches Shared Services wirklich super technisch aber Sachen die noch keiner hatte wo man sehr viel Analyse brauchte und aus sehr viel Marketing um diese Projkte durchzuführen.

00:03:32: Aber irgendwann passt so das einfach mit meinem Work-Life Balance Und da habe ich einfach den anderen Part in mir, der Kreativität gesucht.

00:03:44: Erst habe ich noch so ein Kunststudium mal

00:03:46: gestartet.

00:03:47: So mitgenommen?

00:03:49: Ja, ich dachte so ein Kunststudium an der Kunsthochschule ist auch schon was Cooles.

00:03:53: Aber das war einfach viel zu weit weg von der Technik und der Analyse und vom Arbeiten mit Menschen.

00:03:59: Also plötzlich habe ich festgestellt – Ich mag in der IT nicht nur das Arbeiten am System und einer Technik sondern auch da habe ich eigentlich gerne mit den Abteilungen zusammengearbeitet.

00:04:12: Was braucht ihr wirklich?

00:04:13: Was kann ich liefern dafür?

00:04:16: In der Malerei beschäftige ich mit mir selber und in der Fotografie arbeite ich wieder mit Menschen.

00:04:22: Und da kann ich also auch die Kreativität leben, aber auch die Analyse.

00:04:26: was möchte ich eigentlich aussagen?

00:04:29: Warum brauche ich welches Bild wo?

00:04:33: So hat sich die Fotografien mein Leben plötzlich integriert.

00:04:42: Wirklich untypischer Weg.

00:04:44: Und ich hab dem einfach mal gesagt, drei Jahre geb' ich den mal und mal gucken ... Ich bin mir sicher, man kann auch sein Geld mit Fotografie verdienen, wenn es nicht einfach nur acht, fünfzehn Fotografien ist.

00:04:57: Die drei Jahre sind halt länger gebildet.

00:05:00: Ich bin hiergeblieben und nicht zurück in die IT gegangen.

00:05:04: Das steht doch nicht mehr zur Diskussion!

00:05:05: Wobei der mir schon gesagt hat, dass KI wirklich schon auf sehr faszinierend.

00:05:09: über KI-Fotografie können wir später noch ein bisschen sprechen.

00:05:12: Wie würdest du jetzt diesen Premiumanspruch in der Fotografie generell definieren und auch in deinem Stil definieren?

00:05:20: Also Fotografien ist hier so ein Punkt, jeder hat eine Kamera in seinem Mobiltelefon.

00:05:25: Ja!

00:05:26: Und jeder macht im Urlaub Fotos und jeder denkt wenn ich eine teure Kamera kaufe dann mache ich automatisch super Fotos aber doch irgendwie ist es anders.

00:05:37: also erstens Als Fotografin muss man Licht verstehen.

00:05:41: Licht und Schatten, Tiefe und Schärfe.

00:05:44: Das bekommen auch noch sehr viele Fotografen hin.

00:05:48: Und dann fängt es eben oft in der Fotografie mit dem Abbilden an.

00:05:52: D.h.,

00:05:52: man schaut sich was an und bildet das genauso ab, wie man sieht.

00:05:59: Da kann man sich eben auch... in dem Premiummarkt entwickeln, indem man seinen eigenen Stil entwickelt.

00:06:05: Und auch bei mir ... Ich hab meinen Stil entwickelt nicht durch Abbilden, sondern mich hat wirklich interessiert, warum nimmt die Presse dieses Bild zu dieser Botschaft?

00:06:16: Was sagt eigentlich das Bild aus und warum ist das Bild besser zu einer Botschaft als ein anderes?

00:06:24: Da kommen wir so ... hatte es so analytischer aber auch ... psychologische Aspekte, weil wir lesen von links nach rechts.

00:06:35: Wir schauen in die Zukunft eine Richtung und wie kann ich das eigentlich wieder transportieren?

00:06:42: Das ist jetzt

00:06:42: geil!

00:06:43: Wenn du denkst oder wenn du für dich nachdenkst, in welche Richtung schaust du

00:06:50: in die?

00:06:51: Also eigentlich muss man's jetzt auf dem Bild sehen, wenn man jetzt auf das Bild schaut.

00:06:56: In die Zukunft geht nach rechts ... Ja voll!

00:06:58: Aber warum ist das so?

00:06:59: Und in der Vergangenheit geht nach links.

00:07:01: Ich könnte mir noch sagen... Also ah, lesen wir im europäischen Raum des Buches.

00:07:07: Wir blättern immer, wir lesen es von links nach rechts rüber also wir blättern das immer so um und das andere ist aber auch wenn man sich die Börse anguckt Die blättert sich immer nach rechts weiter.

00:07:22: Stimmt, und wenn ich in deinem Buch zurückblättere, dann blette ich ja auch noch links?

00:07:26: Ja genau!

00:07:28: Und das mit der Börse ist auch immer nochmal so ein Zeichen, dass wenn es aufwärts geht, dann ist es was Gutes und wenn die Börser abwärzt gehen, ist etwas Schlechtes.

00:07:39: Das heißt, wenn ich irgendwie vorwärld streiten will gehe ich aufwärtig, gehe ich die Treppe hoch... und sonst kriege ich die Treppe runter.

00:07:47: Und das sind jetzt so Dinge, die integrierst du in deiner Fotografie?

00:07:49: Die integriere ich!

00:07:50: Wenn da jemand sagt wir machen ein Jahresrückblick.

00:07:52: also wenn ich jetzt einen Business-Menschen nehmen der voll im Unternehmen steht und sagt wir brauchen neue Bilder für unsere Webseite, für den Auftritt, für was auch immer, für einen Marketingportal...wenn ich einen Rückblick mache dann heißt es Rückblick weil ich zurückgucke Und dann nehme ich natürlich auch ein Bild, das den Rückblick verkörpert.

00:08:16: Wenn ich die Zukunftsvision zeige, da möchte ich in die Zukunft schauen.

00:08:21: Was ja bei dir total spannend ist und das finde ich auch so cool ... Weil wir haben hier super viele Fotografer nennen, dass aus Schlauchkerne mir auch kein Geheimnis sind.

00:08:29: Auch superviele, die sehr erfolgreich sind!

00:08:32: Du hebst dich ja bewusst wirklich davon ab Und du bist mit deiner Methode auch sehr, sehr gut unterwegs.

00:08:47: Also du hast ja auch sehr stabil, sehr gute, hohe fünfstellige Monatsumsätze.

00:08:52: Sonst wäre ich

00:08:52: wahrscheinlich zurück in die IT gegangen?

00:08:55: Ja, genau!

00:08:57: Stimmt das haben wir auch schon gesagt und der IT verdient oder hat sich sie auch sehr gut verdient.

00:09:00: also du hast dir da schon so eine Ganz spezielle Nische

00:09:04: auch

00:09:05: gesichert.

00:09:05: Du arbeitest mit sehr erfolgreichen Menschen zusammen, auch sehr erfolgreiche Sios aber auch.

00:09:11: Auch mit so einem bestimmten Art von Klientel und mit so einer... du bist ja auch sehr bekannt für diese Hatshots.

00:09:18: Wie würdest du denn jetzt sagen dass sich Deine Methode von den anderen abhebt.

00:09:24: Und warum arbeitest du so, wie du arbeitst?

00:09:26: Wenn wir uns die meisten Fotografen anschauen, dann sehen wir da gerade ganz viel Tageslichtstudios ... Die folgen schon sehr oft zu gewissen Trends und das ist ja auch gut weil es funktioniert ja wunderbar.

00:09:39: aber du stichst also ein bisschen mit deiner eigenen Methode heraus magst du da mal ein bisschen erzählen, warum und wie du auch hingekommen

00:09:46: bist.

00:09:47: Grundsätzlich kann ich mir sagen Ich habe auch einen TageslichtStudio.

00:09:51: Es ist nicht so, dass ich kein Tageslichtstudio habe.

00:09:55: Früher hat man Dunkelstudios gehabt – das hab' ich auch gehabt und bin ungestiegen auf ein Tageslichtstudio.

00:10:03: aber ich hab zum Beispiel eine Industriehalle.

00:10:05: Ich hab einfach….

00:10:06: es ist nicht das klassische Wohnzimmer-Tageslichtstudium, wo man jetzt sehr viel sieht, wo er den täglichen Leisteil vielleicht abbilden möchte.

00:10:18: Ich dachte

00:10:18: immer an diese West Wing Couchen und Couchtische.

00:10:24: Die viele Tageslichtstufe sind wirklich identisch eingerichtet, muss man auch sagen.

00:10:31: Und in dem Sinne ist mein Studio schon noch mal anders eingerichtet weil ich habe so alte Elemente wie Industriehalle und moderne Sachen wie Vitra oder Linie Rosé also vielleicht was sehr... Premium-Möbel auch integriert.

00:10:50: Und finde aber eigentlich das Setting, wo ein Shooting stattfindet ist ein Teil, aber nicht der Hauptteil.

00:11:02: Weil es geht ja um den Menschen und seine Persönlichkeit.

00:11:09: Wenn man sich einen Hatshot anguckt ... Ein Hatshot ist ein Porträt, was wirklich nur von oberhalb der Brust bis zum Kopf geht.

00:11:19: Und da hab ich ja nicht sehr viel zu zeigen, und da sehe ich auch nicht sehr viele Hintergrunds, sondern ich seh den Menschen ins Gesicht und vielleicht noch in die Seele.

00:11:30: Es gibt Menschen, die sagen das ist mir viel zu nahe.

00:11:33: Da bin ich viel zu präsent!

00:11:36: So sichtbar?

00:11:38: Ich möchte lieber ganz viel Körper- und ganz viel Umgebung.

00:11:41: Da fühl' ich mich sicherer.

00:11:43: Viele fühlen sich dann einfach sicherer.

00:11:46: Das heißt, ich möchte aber ja auch keine unsichere Person abbilden.

00:11:51: Das heißt man muss viel mehr auf die Personen eingehen und es braucht vielmehr diese Personen näher damit sich die Person aus sicher fühlt und in sich fühlt.

00:12:04: Und Es gibt dann einfach...es gibt zum Beispiel die sieben Grundmimiken wie Freude, Trauer.

00:12:13: Also auch nachdenkliche Überraschung einfach unterschiedliche Arten der Ausdrücke und Mimiken.

00:12:21: Und im Idealfall findet man die immer wieder wenn jemand eigentlich sein Personal Brand streuen möchte und hat.

00:12:29: nicht nur Lachen oder Nichtlachen sind einfach nur zwei Gesichtsausdrücke.

00:12:34: Wenn ich jetzt so ein nahes Bild habe dann bin ich mit diesen zwei Bildern Das zeige ich einfach nicht sehr schnell durch.

00:12:43: Also insofern braucht es einfach mehr Ausdrücke, wo man wirklich sieht Neugierde oder Überraschung oder Nachdenken und das sind verschiedene Mimiken und die bilde ich mit ab.

00:12:58: aber ich bilde nicht nur Headshots an weil der Headshot ist super für Profilbilder.

00:13:06: Wenn ich ein Artikel geschrieben habe, dann steht da wer ist der Autor.

00:13:11: Da kann ich super einen Headshot bringen.

00:13:14: In der Presse kann ich das nehmen.

00:13:16: Als Buchkammer ist es super!

00:13:20: Als Speakerbild ist das perfekt weil das sind alles Bilder die... sind relativ klein dargestellt, was will ich da?

00:13:27: irgendwie die halbe so einen Riesenraum

00:13:30: und weiter

00:13:31: das sehe ich überhaupt nicht mehr worum es geht eigentlich.

00:13:34: Und wenig dann treffe.

00:13:36: Das heißt dafür sind einfach Headshots perfekt.

00:13:39: aber fürs Marketing drum herum brauche Halbkörper oder ein Ganz-Körper, oder ein sitzendes Bild.

00:13:46: Also wenn es um Storytelling

00:13:47: geht?

00:13:48: Wirklich noch mehr Bilder die das Ganze dann wieder einfangen.

00:13:51: und da kommt denn das Thema Personal Brand wieder drum herum.

00:13:55: Wie wichtig.

00:13:57: wir haben ja auch schon gemeinsam geschultet.

00:13:58: also ich habe hier auch schon kennenlernen dürfen wie du arbeitest und du betontest ja auch immer wieder wie wichtig siehst du dass Du eben jetzt nicht nur eine geile Location und tolles Outfit mit deinen Kundinnen auswählst, sondern dass du ihnen auch so ein bisschen hilfst in diese richtige Sichtbarkeit zu kommen oder in die Verkörperung von dem was ihr aussagen wollt.

00:14:19: Und wie viele Menschen haben eigentlich auch Angst vor dieser Sichtbarigkeit gerade von diesem Zunahekommen?

00:14:25: Nicht so viel von mir sehen!

00:14:27: Wie gehst du damit um?

00:14:29: Also in erster Linie glaube ich tatsächlich das... Achtzig Prozent der Menschen scheuen vor Fotoshootings und es lieber rausschieben.

00:14:41: Und das nicht so gerne machen, dieser Beziehungsaufbau ist eigentlich sehr wichtig zu der Person.

00:14:50: Das heißt wenn ich Fotos brauche und zu einer unbekannten Person gehe dann ist die Hemmschwelle sehr groß.

00:15:01: Das ist zum Beispiel ein Grund, warum es auch als Fotograf unglaublich wichtig ist sich selber zu zeigen.

00:15:07: Und es gibt einfach ganz viele Fotografen die zeigen sich gar nicht selber.

00:15:11: Die

00:15:11: hassen es aber dann vor der Kamera?

00:15:13: Genau sie sagen vor der Kamera bin ich nicht nur hinter der Kamera.

00:15:17: Aber das ist so wichtig diesen Aufbau.

00:15:19: Aber dennoch ist es wichtig um Derjenige der sich So scheut davor vor dem Shooting und dass tendenziell nach hinten schiebt oder auch der, der gesagt hat, der oder die.

00:15:35: Häufig schon Shootings gemacht aber irgendwie sehe ich mich immer auf den Bilder nicht.

00:15:40: Dann ist für mich eigentlich relativ klar dass sich entweder... Entweder war die Person von Fotograf-Fotografen nicht gut gepreift und vorbereitet oder man selber hat sich gar nicht abgedacht.

00:15:58: die Fotografen machen schon irgendwie und haben sich was überstülpten lassen.

00:16:03: Das kann funktionieren, aber es kann eben auch dazu führen dass man sagt sind schöne Bilder, aber ich bin das nicht.

00:16:11: Leere Bilder und halt auch, das haben wir ja auch schon öfter gesagt

00:16:14: Es ist

00:16:15: ja nicht jeder sofort warm vor der Kamera obwohl ihr eigentlich jeder eine photogene Seite haben kann oder?

00:16:22: Jeder ist Photogen.

00:16:23: also es ist tatsächlich nicht so, dass man unphotogen ist.

00:16:27: Man ist nur dann unphotogen, wenn man nicht in sich selber ruht und sich selber sieht.

00:16:35: Und das ist so der Punkt wo ich zum Beispiel sehr stark im Vorgespräch mit meinen Kunden zusammen bin.

00:16:43: Das heißt, zum einen habe ich Fragen die Stelle wie möchte man wirken?

00:16:47: Wie glaubt man, wirkt man tatsächlich?

00:16:52: Oder was wird von einem erwartet und erfüllt man das oder erfüllt es nicht?

00:16:57: Und da kommen wir auf das Thema Selbstbild, Fremdbild.

00:17:01: Wie werde ich wahrgenommen?

00:17:02: Also sind eigentlich drei Bilder.

00:17:05: Erst wenn man das verstanden hat auch als Fotografin ... Wenn ich dich erlebe als Mensch dann sehe wie du bist und ich analysiere viel Ich merke mir das dann, wie du gesessen hast.

00:17:22: Wo du deine Hände hast ... Du nix und wann du lachst usw.

00:17:28: Sobald du von dieser neuen Kunde vor die Kamera tritt, ist dann plötzlich irgendwie ...

00:17:40: Freased?

00:17:40: Bean-freezed!

00:17:42: Und die Person ist ganz anders.

00:17:44: Warum ist das so?

00:17:45: Ja, dass plötzlich es die ... Entweder Licht vor einem, Kamera vor einem.

00:17:52: Kontrollverlust?

00:17:53: Man weiß nicht ... Wie schaue ich jetzt aus?

00:17:56: Sieht das überhaupt gut aus!

00:17:59: So wie wir jetzt nicht wissen sehen wir wirklich gut aus.

00:18:01: Wir haben

00:18:02: ja vorher aufgerät.

00:18:06: Also wir wissen das nicht und es braucht dieses Vertrauen.

00:18:10: Und wenn man das Vertrauen vorher schon aufgebaut hat, dann hat man schon ein bisschen Vertrauen, wenn man häufiger zu selben Fotografen geht, da hat man das auch schon aufgebaut.

00:18:19: Und durch diesen Lerneffekt davor, was möchte ich eigentlich wirklich zeigen?

00:18:26: Und dass die Kunden sich damit auseinandergesetzt haben und nicht nur Fotografien wird er schon richten kann man als Fotograf die Person wieder in diese Richtung bringen, weil dann sehe ich den Unterschied.

00:18:43: Ich seh ja was passiert ist von vorher nach nachher und muss jetzt wieder die Person in dieser selbe Energie bringen.

00:18:51: Stelle vor wie haben wir eben darüber gesprochen?

00:18:53: Und ach das war aber lustig das nochmal zu wiederholen!

00:18:56: Und plötzlich taucht die Person auf und ist wieder da wo sie vorher war.

00:19:03: oder wenn es ein Speaker ist wirklich einfach mal sprechen.

00:19:08: Du arbeitest ja mit sehr erfolgreichen Menschen auch zusammen.

00:19:13: Und hast du das Gefühl, dass diese Menschen verstanden haben?

00:19:18: permanent immer wieder mal neue Fotos brauchen oder auch mal ein Headshot brauchen, oder dass es eben nicht reicht alle vier Jahre mal einen Shoot zu machen.

00:19:26: Oder musst du das denen auch immer sagen?

00:19:28: Auch den muss ich das immer wieder sagen und das ist übrigens ein ganz interessantes Phänomen, dass Menschen oft ihre Bilder die irgendwie zwei bis vier Jahre alt sind viel lieber mögen als... das was sie gerade sehen.

00:19:46: Aber wenn ich die Menschen zurück erinnere an das Shooting irgendwie dann voll, also wenn es die gleichen Menschen sind vor zwei bis vier Jahren, dann haben Sie das auch geglaubt und haben dann erst noch gesagt nein eigentlich ist mein habe ich mich gar nicht verändert zu meinem alten Bild.

00:20:02: aber vielleicht brauche ich doch.

00:20:04: irgendwie hat sich etwas doch ein bisschen verändert.

00:20:07: oder irgendjemand hat gesagt jetzt mach doch mal neue Fotos.

00:20:11: Und wenn ich dann frage, darf ich Alt gegen Neu mal zeigen?

00:20:14: Dann sagen wir um Gottes Willen.

00:20:15: Die alten Bilder bloß nicht mehr.

00:20:17: Auf gar keinen Fall.

00:20:19: Dann

00:20:19: schiebt man sich wieder dafür

00:20:20: ... Da findet die neuen plötzlich wieder toll.

00:20:23: Aber dann gewöhnt man sich an die neuen Bilder und freut sich mit denen.

00:20:27: Und dann sind sie einem ans Herz gewachsen.

00:20:31: Wenn der Abstand zu groß ist, vergisst man wieder, dass es eigentlich nicht so schwierig war.

00:20:38: Und ich empfehle eigentlich jedem, wirklich jährlich neue Bilder zu machen.

00:20:43: Wenn man super aktiv ist im Social-Media, dann muss man es einfach mehrmals im Jahr machen!

00:20:48: Das wäre

00:20:48: auch nicht durchsonst, also so ehrlich müssen wir ja auch sein.

00:20:50: Also gerade bei uns ... wenn ich nur einmal im Jahr schutten würde...

00:20:55: Ja.

00:20:55: Soviel könnte ich gar nicht schuten?

00:20:57: Ich schute wahrscheinlich fünf selber für mich.

00:21:00: Fünf oder sechsmal im Jahr und dann im Wechsel zwischen Headshots oder Outdoor.

00:21:10: Und man muss auch sagen, es gibt eine Übung.

00:21:13: Man fühlt sich plötzlich wohl vor der Kamera und dann ist das nächste Shooting viel gar nicht mehr so.

00:21:19: Das

00:21:19: finde ich auch etwas du sagst.

00:21:21: Ich glaube nur vier-fünfmal geschuttet hast.

00:21:23: also irgendwann hast du den Dreh auch raus wie bei allen was ganz Neues am Anfang ist immer steif aber dann findet man ja auch sein Flow.

00:21:32: Wo soll deine eigene Entwicklung hingehen, Maren?

00:21:34: Hast du vorzuskalieren noch mehr zu skalieren.

00:21:37: Was steht bei dir so an?

00:21:38: Was sind deine Ziele?

00:21:40: Also grundsätzlich sehe ich schon das Thema ... Ich seh das Thema Skalierung aber würde es eigentlich anders benennen.

00:21:48: Ich nenne es einfach Weiterentwicklung.

00:21:50: Das nennt sich Photography two-point-null weil ich bin wirklich sehr angekommen da was ich mache und bekomme die Kunden, die ich mir immer vorgestellt habe.

00:22:07: Das funktioniert wunderbar!

00:22:10: Mein Marketing funktioniert und ich bin super glücklich im Fotoshooting.

00:22:16: aber ich möchte auch etwas hinterlassen.

00:22:18: also ich möchte gerne irgendwann mal sagen wenn nicht mehr fotografieren was bleibt noch übrig?

00:22:25: Also ich möchte ja schon dieses Skills weitergeben unglaublich viele, die in diesem Skills auch wachsen könnten und der Markt ist groß.

00:22:39: Der ist auch breit da hat Platz für unendlich viele Fotografen weil es gibt einfach auch für jeden die richtige Zielgruppe.

00:22:51: jeder wird seine Zielgruppen finden und man braucht die, die zur eigenen Persönlichkeit aufpassen.

00:23:01: Jetzt habe ich sehr viel mit dem Thema Körpersprache und Mimik integriert.

00:23:07: Und sehe das sehr viele, dass auch als eine sehr gute Basis finden – also Kunden auch als gute Basisfinden -, weil sie sagen da denkt jemand mit oder die Bildanalyse nach dem Shooting zu sagen dieses Bild passt wunderbar für eine Kontaktaufnahme.

00:23:30: Dieses Bild macht neugierig für mehr, dieses Bild ist super klar in der Strategie und dann setze ich das XY ein.

00:23:41: Das sehe ich, das fehlt noch mal ganz vielen Fotografen heute zum Beispiel.

00:23:45: Das heißt du könntest dir im Mentoring vorstellen?

00:23:47: Ich kann mir da ganz

00:23:49: klar

00:23:49: Mentoring vorstellen!

00:23:50: Ja sicher.

00:23:53: Wie gern gibst du Expertise weiter?

00:23:54: Ich gebe supergerne Expertise.

00:23:56: Wenn man Expertise nicht weitergibt, kann man nicht wachsen.

00:23:59: Das habe ich schon in der IT gesehen.

00:24:02: Wie stehst du zum Thema Fotografie und KI?

00:24:05: Fotografien und KI ist wunderbar.

00:24:09: Es ist für mich überhaupt kein Kontrast.

00:24:12: Also es hat beides seinen Wert.

00:24:16: Zum einen brauche ich ganz viele KI-Tools, die ich natürlich auch in meiner Post-Production benutze die ich aber auch für meinen ganzen Workflow grundsätzlich benutze.

00:24:28: Und wenn es darum geht, KI-Bilder zu nutzen dann kommt das auch immer drauf an finde ich sehr wohl eine gute Geschichte.

00:24:37: Aber was man berücksichtigen muss dass KI Bilder einfach nicht die Persönlichkeit abbilden.

00:24:44: Sie

00:24:45: sind halt wunderbare Glanzbilder.

00:24:48: und wenn ich ein Prospekt mache für irgendwas Kann ich natürlich auch K.I.

00:24:52: werden nehmen?

00:24:53: Ich könnte auch in einer Firma sagen, die im Prospekt rausgehen und sagen ... Wir haben das mal geschulten mit ein paar Mitarbeitern.

00:25:00: Jetzt sind da zwei Mitarbeiter weg und dann kommt der dritte.

00:25:04: Die sagen, wir nehmen das gleiche Bild einfach mal K. I., produziert.

00:25:07: Und die bilden das dann eigentlich wieder

00:25:09: ab.

00:25:10: Gott sei Dank keine von unseren Fotografen hat irgendwie Angst, dass die K. i. sie ersetzen wird.

00:25:15: Ich sehe es ganz ähnlich.

00:25:16: Du kannst zwar mit K.i.

00:25:18: Du kannst durch KI Avatara eine eigene KI Personal Brand kreieren, aber du kannst keine reale Personal Brand durch ne KI ersetzen.

00:25:27: Selbst wenn die KI-Bilder von

00:25:29: mir

00:25:29: super schön hochglanz und Ätepetäte sind...

00:25:32: Das sind eben Hochglanzbilden?

00:25:34: Seelenlos!

00:25:35: Ja genau, keine Persönlichkeit, keine Authentizität, aber da sehe ich ja auch das bei ganz vielen Fotografinnen so ganz viele Lampen angehen.

00:25:42: also wir kriegen echt auf die Frage gestellt KI, die Fotografinnen weg rationalisieren.

00:25:49: KI wird irgendjemandem weg rationalisieren, aber du musst es halt lernen in dein Business zu integrieren.

00:25:54: Du musst lernen wo haben die wirklichen Stellenwert und wo nicht?

00:25:59: Und sie haben auch einen Stellenwert!

00:26:01: Und wenn jemand, sag ich mal irgendein jemand... Also ich seh's im Instagram, ich sehe's im LinkedIn.

00:26:07: Wenn jemand sagt Ich biete das sind das an und nur weil er jetzt irgendeinen Bild habe will und das hat aber nichts mit meiner Persönlichkeit zu tun was sich da schreibe Da kann ich ihn natürlich sehr wohl nehmen.

00:26:19: K.I-Bild nehmen, sage ich aber hier habe ich ein Artikel geschrieben und ich bin der Creator von irgendwas dann hab' ich hoffentlich

00:26:26: kein K.

00:26:27: I Bild.

00:26:28: Dann möchte ich glaube ich ein reales Bild haben weil ich möchte die Person sehen die dafür einstehen was sie sagt.

00:26:36: Nächste Frage Was sind deine Ziele für zwanzig sechsundzwanzig und gerne auch unsere Ziele?

00:26:46: Ich spreche ja immer nicht über

00:26:47: meine Umweis.

00:26:50: Aber kann man ja mal versuchen hier.

00:26:54: Also, meine Ziele zwanzig sechsundzwanzig sind ganz klar mein Mentoring zu positionieren.

00:27:04: aber weiterhin werde ich Fotografin sein und werde auch weiterhin in meinen Fotopaketen nochmal wieder höherwertiger Inklusivpakete integrieren, wo ich wirklich auf die Analyse mit eingehe.

00:27:20: Weil es einfach viele Kunden gibt, die das brauchen und ich... Ich weiß nicht, ob ich das wirklich nur noch separieren könnte und dann als Add-on mache.

00:27:31: Das schaue ich mal.

00:27:32: Mentoring definitiv, weil ich denke, dass ist einfach ein Thema, das muss raus.

00:27:37: Und es hat mich auch Jahre gekostet um das mit der Körpersprache, der Mimic

00:27:44: auszuentwickeln.

00:27:47: Das kann man sowohl online als auch live erleben.

00:27:50: Live erleben ist schon eine coole Geschichte, das kann man beim nächsten Work-Hation irgendwann mal integrieren.

00:27:57: Was so Live-Strategien sind da an der Stelle?

00:28:03: Und das Thema Umsatz ... Die Latte geht halt immer automatisch höher.

00:28:12: Die ist dann hoch Aber sie ist schon hoch, sie soll höher gehen.

00:28:20: Ich habe eigentlich keinen Geldziel an der Stelle.

00:28:25: Mir ist es wichtig dass ich zufrieden und glücklich bin.

00:28:32: Und eins der Dinge ist meine Vision umzusetzen.

00:28:38: Wenn ich viele Visionen umsetze dann brauche ich Wertschätzung.

00:28:48: Wenn das nicht wertgeschätzt wird, was man macht und wo man sich reinentwickelt.

00:28:54: Fotoshooting ist ja nun auch nicht nur ein Punktuell sondern hat man sich über Jahre dieses Skills angeeignet und es muss halt auch irgendwo wertgeschetzt werden Und deswegen kostet es natürlich auch ein Fotoshooting, nicht irgendwie zweihundert Euro.

00:29:08: Sondern das kann in malen Durchschnittskunde zahlt eben einfach zwischen... also nicht zwischen tausendfünfhundert und zweitausend oder ne, zwischentausend fünfundahund dreitausendsfünf hundert Euro für so einen Shooting und dann kommt's einfach drauf an was er macht!

00:29:28: Das muss dann hinterher zusammen passen.

00:29:31: Super super

00:29:32: schön.

00:29:33: Vielen Dank für den ehrlichen Einblick fürs Teil.

00:29:35: Danke, dass du mit hier überhaupt bist aber auch das du dir die Zeit genommen hast, hier den Videopodcast mit mir zu machen.

00:29:41: Ich würde sagen wir verlinken euch auf alle Fälle Die linken Seite von der Mann, die Marian ist ganz stark auf LinkedIn vertreten.

00:29:49: Wenn euch das hier gefallen hat dann gebt uns wie immer super Super gerne ein Feedback und ich sage danke fürs Zuhören Zuschauen Und bis zum nächsten Mal

00:29:58: Tschüss!

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